Mit einer knappen 2,5 : 3,5-Niederlage kehrte unsere Nachwuchsmannschaft vom Auswärtsspiel bei Erkenschwick 7 zurück. Besonders bitter: Die Gastgeber waren vor diesem Spieltag noch ohne Punktgewinn Tabellenletzter in der 2. Kreisliga – entsprechend groß war die Hoffnung, wichtige Mannschaftspunkte mitzunehmen.
Ergebnisse im Überblick
| Brett | Waltrop 5 | DWZ | Ergebnis | Erkenschwick 7 | DWZ |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Wilfried Krolik | 1471 | 0 – 1 | Andreas Robert Kardys | 1498 |
| 2 | Andrii Yanchenko | 1036 | 0 – 1 | Christian Scholtholt | 1373 |
| 3 | Piet Kircher | 1145 | 1 – 0 | Uwe Malessa | 964 |
| 4 | Nick Kropat | — | 0 – 1 | Udo Willi Skaun | 1038 |
| 5 | Jona Chernuchin | — | 0,5 – 0,5 | Sabrina Allen | 983 |
| 6 | Luis David Wald | — | 1 – 0 | David Prinzen | — |
Endstand: 3,5 : 2,5 für Erkenschwick 7
Die erfreulichen Aspekte zuerst
Piet Kircher und Luis Wald holten die beiden vollen Punkte für Waltrop. Beide waren nach ihren Partien zwar nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrem Spiel und ließen zwischenzeitlich Chancen für ihre Gegner zu, die glücklicherweise ungenutzt blieben. Am Ende konnten sich jedoch beide Waltroper dank ihrer größeren Spielstärke und besseren Nerven durchsetzen und ihre Partien gewinnen.
Ein persönlicher Erfolg gelang auch Jona Chernuchin: Mit seinem Remis erzielte er erstmals in einem Mannschaftskampf einen halben Punkt und legte damit einen Grundstein für seine lang ersehnte erste DWZ – ein wichtiger Entwicklungsschritt.
Wo der Mannschaftskampf verloren ging
An Brett 1 musste Wilfried Krolik eine besonders ärgerliche Niederlage hinnehmen. Nach einer misslungenen Eröffnung geriet er früh unter Druck. Zwar ließ ihn sein Gegner noch einmal zurück ins Spiel kommen, doch im Turmspiel verpasste Wilfried den möglichen Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel. Stattdessen kippte die Partie vollständig: Das Turmendspiel ging verloren, ein schwarzer Freibauer war am Ende nicht mehr aufzuhalten.
Auch Andrii Yanchenko kam im Damengambit zunächst ordentlich aus der Eröffnung. Als Nachziehender hielt er gut mit, bis ein Rechenfehler Material kostete. Trotz großen Kampfgeistes blieb die Aufholjagd unbelohnt.
Für Nick Kropat verlief der Wettkampf ebenfalls unglücklich. Gegen eine für ihn ungewohnte Eröffnung fand er keinen klaren Plan und wurde schrittweise überspielt.
Ausblick
Mund abputzen, weitermachen: Am 19. April steht die nächste Begegnung an. Bis dahin hat die Mannschaft eine längere Regenerationsphase, um anschließend wieder fokussiert und geschlossen anzugreifen.
