Autorenname: Andreas Winterberg

Allgemein

Riesenschachbrett am Lehnemannshof fertiggestellt

Heute war es endlich so weit: Der Schachverein Waltrop konnte das von der Rudolf-Schumacher-Stiftung gesponserte neue Riesenschachbrett am Lehnemannshof erstmals bespielen. Mit großer Begeisterung wurde die fertig gestellte Anlage direkt ausprobiert und lädt ab sofort zum gemeinsamen Spiel unter freiem Himmel ein.

Besonders im Sommer wird das Riesenschachbrett aktiv in das Jugendtraining eingebunden:
📅 freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr sowie
📅 samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr
treffen sich hier unsere Nachwuchsspielerinnen und -spieler, um spielerisch zu lernen und gemeinsam Spaß am Schach zu haben.

Darüber hinaus steht das Riesenschachbrett auch allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie Gästen des Lehnemannshofes offen. Ganz im Sinne von „Schach für jedermann“ – ob Anfänger, Gelegenheitsspieler oder erfahrener Taktiker.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Rudolf-Schumacher-Stiftung, die mit ihrem Engagement und ihrer großzügigen Unterstützung dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Mit dem Riesenschachbrett ist ein dauerhafter Treffpunkt entstanden, der das Miteinander stärkt und den Lehnemannshof zusätzlich belebt. Eine offizielle Einweihung mit Rudolf Schumacher als Vertreter der Stiftung wird noch geplant.

Der Vorsitzende des Schachvereins, Wilfried Krolik, bringt es auf den Punkt:
„Das ist einfach eine richtig tolle Sache – draußen Schach spielen, zusammenkommen, ganz unkompliziert. Genau so soll es sein.“

Wir freuen uns auf viele spannende Partien – kommt vorbei und spielt mit!

Allgemein

Osterblitzen 2026 beim SV Waltrop – Rekordbeteiligung sorgt für beste Stimmung

Großer Andrang beim diesjährigen Osterblitzturnier des SV Waltrop: Insgesamt 28 Teilnehmer fanden den Weg ans Brett und spielten um die traditionellen bunten Ostereier, die wie gewohnt von Vereinspräsident Wilfried Krolik organisiert wurden.

Ob das parallel laufende Kandidatenturnier mit Matthias Blübaum oder das Grenke Chess Festival mit Magnus Carlsen zusätzliche Motivation geliefert haben, lässt sich nicht sicher sagen. Fest steht jedoch: Die Begeisterung für Schach war in Waltrop deutlich spürbar. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Vorstand über die Rekordteilnehmerzahl.

Aufgrund des großen Zuspruchs wurde kurzerhand in den großen Saal umgezogen. Gespielt wurden 13 Runden im Schweizer System mit dem Zeitmodus 3+2. Das Teilnehmerfeld überzeugte durch eine gelungene Mischung aus erfahrenen Spielern und Turnierneulingen. Besonders bemerkenswert: Gleich sieben Spieler aus der ersten Mannschaft sorgten für ein hohes spielerisches Niveau an der Spitze.

Auch altersmäßig war das Feld breit aufgestellt. Der jüngste Teilnehmer war der sechsjährige Till Krolik. Gemeinsam mit seinem Vater Christoph und seinem Großvater Wilfriedging er an den Start. Zudem waren auch die Familien Neumann, Yanchenko, Meier und Öztekin jeweils mit zwei Mitgliedern vertreten.

Sportlich setzte sich Atilla Öztekin souverän durch. Mit konstant starken Leistungen übernahm er früh die Tabellenführung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Andreas Winterberg und Marius Eckert.

Der Endstand nach 13 Runden Blitzschach

PlatzNamePunkte
1Öztekin, Atilla11,5
2Winterberg, Andreas11
3Eckert, Marius10
4Schmidt, Sebastian9,5
5Meier, Jan8,5
6Öztekin, Taylan8
7Cosic, Tarik7
8Rips, Frank7
9Breidenbach, Rolf Dr.7
10Goebel, Georg7
11Drewes, Martin7
12Neumann, Robert7
13Meier, Marc7
14Hilbig, Jörg7
15Wald, Luis David7
16Arlt, Andreas6,5
17Becker, Mats6,5
18Solga, Theodor6,5
19Krolik, Wilfried6
20Neumann, Frank6
21Almefleh, Ezaldin6
22Yanchenko, Vlad4,5
23Yanchenko, Andrii4
24Kropat, Nick4
25Hartmann, Alexander3,5
26Zielazny, Christoph3
27Hölzer, Anton2
28Krolik, Till2

Weitere Turnierinformationen, die vollständige Tabelle einschließlich aller Feinwertungen sind online auf online auf Chess-Results abrufbar.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das Osterblitzturnier 2026 war nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch atmosphärisch ein voller Erfolg. Besonders erfreulich war dabei auch die generationenübergreifende Beteiligung im Verein.

Der SV Waltrop wünscht allen Schachfreunden, ihren Familien sowie den Besuchern unserer Homepage ein frohes und entspanntes Osterfest!

Allgemein

Vereinsmeisterschaft auf der Zielgeraden – Entscheidung fällt in den Nachholpartien

Die Vereinsmeisterschaft befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Die regulären Spieltage sind bereits abgeschlossen, doch einige Nachholpartien stehen noch aus und werden bis Ende April ausgetragen. Erst danach wird der neue Vereinsmeister endgültig feststehen.

An der Tabellenspitze hat sich ein spannendes Duell entwickelt: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg führen das Feld mit jeweils 5 Punkten an. Lediglich die Feinwertung trennt die beiden aktuell voneinander. Brisant: Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter steht noch aus und dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel bringen.

Dahinter folgt ein enges Mittelfeld. Georg Goebel und Marcel Glacki liegen mit jeweils 3,5 Punkten gleichauf und haben noch Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Auch Jörg Hilbig (3 Punkte) kann mit einem starken Endspurt noch nach vorne rücken.

Diese Partien stehen noch aus:

  • Andreas Winterberg – Atilla Öztekin
  • Atilla Öztekin – Jörg Hilbig
  • Georg Goebel – Andreas Winterberg
  • Wilfried Krolik – Jörg Hilbig
  • Wilfried Krolik – Udo Spruta

Während das Spitzenduell vermutlich über den Titel entscheidet, geht es in den übrigen Begegnungen vor allem um die Platzierungen im Mittelfeld.

Damit bleibt die Vereinsmeisterschaft bis zum Schluss spannend. Die ausstehenden Partien versprechen noch einmal interessante und richtungsweisende Begegnungen, bevor Ende April der neue Vereinsmeister feststeht.

SV Waltrop II

Moral bewiesen: Waltrop 2 trotzt Favoriten ein 4:4 ab

Die zweite Mannschaft zeigte im letzten Heimspiel der Saison noch einmal großen Kampfgeist und erkämpfte sich ein starkes 4:4 gegen die favorisierten Gäste aus Essen.

BrettSV Waltrop 2DWZErgebnisSF Essen-Katernberg 3DWZ
1Schmidt, Sebastian19300 : 1Gassmann, Volker2073
2Goebel, Peter20051 : 0Stremmel, Ralf2069
3Dimitriadis, Elias18570 : 1Rosen, Willy1980
4Cosic, Tarik17591 : 0Krüger, Erich1964
5Goebel, Georg17530 : 1Blome, Simon1904
6Meier, Marc16800 : 1Jahrke, Jonas1865
7Webert, Georg15801 : 0Rasch, Lukas1801
8Wald, Luis David1 : 0Klas, Friedrich Günther1445

Brett 1: Sebastian kam schlecht aus der Eröffnung, verlor früh einen Bauern und seine Stellung brach anschließend schrittweise zusammen – 0:1.

Brett 5: Georg G. musste lange mit einer gedrückten Stellung und zunehmender Zeitnot kämpfen. Ein taktischer Fehler kostete schließlich einen Turm – 0:2.

Brett 7: Ersatzmann Georg W., der erst am Morgen von seinem Einsatz erfuhr, zeigte eine starke Leistung. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel erreichte er die bessere Stellung. Ein verzweifeltes Figurenopfer seines Gegners brachte keine Kompensation – Georg blieb wachsam und gewann souverän. Mit nun 3,5 aus 4 spielt er bislang eine herausragende Saison – 1:2.

Brett 8: Für den Ausgleich sorgte der zweite Ersatzspieler Luis. Im Endspiel profitierte er von einem groben Fehler seines Gegners, der ein verlorenes in ein gewonnenes Endspiel verwandelte – 2:2.

Brett 6: Marc kam gut aus der Eröffnung und stand aktiver, willigte jedoch zu früh in Abtäusche ein. Im Springer-Turm-Endspiel ging ein Bauer verloren, der gegnerische Freibauer entschied die Partie – 2:3.

Brett 2: Peter stellte mit viel Geduld den Ausgleich wieder her. In einem zähen Damenendspiel fand er ein starkes Zwischenschach und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab – 3:3.

Brett 3: Elias hielt gegen den starken Essener FIDE-Meister Willy Rosen lange dagegen. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern kämpfte er zäh, doch zwei Minusbauern gaben letztlich den Ausschlag – 3:4.

Brett 4: Tarik sorgte schließlich für den verdienten Mannschaftspunkt. In einer langen Partie gegen Erich Krüger stand er über weite Strecken besser. Zwar entstand ein objektiv wohl remisliches Turmendspiel, doch ein Fehler seines Gegners ermöglichte ihm den entscheidenden Durchbruch – 4:4.


Auch wenn der Abstieg aus der Verbandsliga bereits feststeht, zeigte der SV Waltrop 2 noch einmal eindrucksvoll, dass in der Mannschaft weiterhin Leben steckt. Gegen starke Essener bewies das Team Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist bis zur letzten Partie.

Zum Abschluss der Saison steht für den SV Waltrop am 26. April die letzte Runde in Ahlen an.

Allgemein

Hans-Jürgen Brunk (1936 – 2026)

Der Schachverein Waltrop trauert um Hans-Jürgen Brunk, der am 22. März 2026 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Hans-Jürgen wurde am 18. September 1936 geboren und fand erst im hohen Alter den Weg zum Schachverein Waltrop. Umso bemerkenswerter war seine anhaltende Freude und Begeisterung für das Schachspiel, die er bis zuletzt lebte. Noch bis ins vergangene Jahr hinein nahm er regelmäßig an unseren Vereinsabenden teil.

Besonders gerne spielte er in lockerer Atmosphäre Trainingspartien gegen seine Freunde Udo und Holger. Für Hans-Jürgen stand dabei nicht allein der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern vor allem die Geselligkeit. Deshalb nahm er stets gerne an Vereinsveranstaltungen wie dem Weihnachtsessen oder unseren Sommerfesten teil.

Trotz seines späten Einstiegs war Hans-Jürgen stets daran interessiert, sich weiterzuentwickeln. Auch zuhause beschäftigte er sich regelmäßig mit dem Schachspiel und trainierte mit seinem Schachcomputer. 2022 nahm er an einer Simultanveranstaltung in Datteln gegen die stärkste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz, teil – ein besonderes Erlebnis, das seinen Lernwillen und seine Neugier unterstrich.

Im Jahr 2023 wagte er schließlich den Schritt in den Turnierschachbetrieb und nahm erstmals an der Stadtmeisterschaft des Vereins teil. Dort erspielte er sich im Alter von 86 Jahren – durch ein beachtliches Remis gegen Elias – seine erste DWZ und bewies eindrucksvoll, dass Schach ein Spiel für alle Altersklassen ist.

Wir verlieren mit Hans-Jürgen einen geschätzten Vereinskameraden, den wir in guter und dankbarer Erinnerung behalten werden.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Allgemein

Zwei Podestplätze für den SV Waltrop bei der Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026

Bei der diesjährigen Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026 des Bezirks beim SK Sodingen/Castrop konnte der SV Waltrop gleich zwei Podestplätze erringen.

Besonders erfreulich war der 1. Platz in der Altersklasse U18, den sich Tarik Cosic sicherte. In derselben Altersklasse belegte Mats Becker den 3. Platz. Insgesamt nahmen fünf Spieler in der U18-Klasse teil.

In der Altersklasse U12 erreichten Jona Chernuchin den 6. Platz, Alex Hartmann den 8. Platz, Anton Hölzer den 12. Platz, Till Krolik den 13. Platz und Felix Lindner den 14. Platz. Insgesamt nahmen 20 Spieler in dieser Altersklasse teil.

In der U14-Klasse belegte Ezaldin Almefleh den 7. Platz und Louisa Lindner den 12. Platz. In dieser Altersklasse kämpften 13 Teilnehmer um die vorderen Plätze.

Auch in der U16 war der SV Waltrop vertreten: Andrii Yanchenko erreichte den 8. Platz, und Luca Koppenhöfer landete auf Platz 12. Insgesamt nahmen 12 Spieler in dieser Altersklasse teil.

Wer sich für einen ausführlichen Bericht mit allen Abschlusstabellen des Turniers interessiert, findet ihn auf der Homepage des Schachbezirks Herne/Vest.

Allgemein

VM: Spitzenduo bleibt makellos – Entscheidung rückt näher

Auch in der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft bleiben die Favoriten ohne Punktverlust. Während Andreas Winterberg und Atilla Öztekin ihre Partien gewinnen konnten, sorgte insbesondere ein dramatisches Endspiel zwischen Wilfried Krolik und Marcel Glacki für Spannung bis zum Schluss.

Paarungen und Ergebnisse der 4. Runde (03.03.2026)

Wilfried Krolik – Marcel Glacki ½ : ½
Georg Goebel – Holger Muschal 1 : 0
Atilla Öztekin – Udo Spruta 1 : 0
Jörg Hilbig – Andreas Winterberg 0 : 1

Die Partien im Einzelnen:

Georg Goebel erwischte gegen Holger Muschal in der Englischen Eröffnung einen Traumstart. Früh gewann er einen wichtigen Zentrumsbauern und übernahm sofort die Initiative. Durch den Materialgewinn konnte Georg im Zentrum befreit aufspielen und zunehmend Druck aufbauen. Der schwarze König geriet schnell in Bedrängnis und wurde schließlich in einem direkten Angriff mattgesetzt.

Auch Atilla Öztekin ließ gegen Udo Spruta nichts anbrennen. Mit druckvollem Spiel und energischem Königsangriff entschied er die Partie rasch und souverän für sich. Damit behält Atilla weiterhin eine blütenreine Weste und unterstreicht seine Ambitionen im Turnier.

Andreas Winterberg griff gegen Jörg Hilbig nach längerer Zeit im Turnierschach wieder zu seiner „alten Liebe“, dem Wolga-Gambit. Es entstand eine typische Stellung: Weiß verfügte über einen Mehrbauern, während Schwarz starke Initiative am Damenflügel entwickelte. Nachdem Andreas sich das Läuferpaar sichern konnte, verdichtete sich der Druck zunehmend. Der entscheidende Moment kam mit dem hübschen Scheinopfer 21…Txb2! – ein taktischer Schlag, der Weiß vor ernsthafte Probleme stellte und entscheidenden Vorteil brachte.

Am Ende verwertete Andreas seine gewonnene Stellung souverän und bleibt damit ebenfalls verlustpunktfrei.

Die längste und wohl dramatischste Partie des Abends lieferten sich Wilfried Krolik und Marcel Glacki. In einem wilden Endspiel spielte zunächst Wilfried mit dem Springerpaar gegen das Läuferpaar seines Gegners und verfügte dabei über einen Mehrbauern

In beidseitiger Zeitnot schwankte die Bewertung mehrfach, und die Zuschauer waren sich lange unsicher, wer den vollen Punkt einfahren würde. Nach turbulenten Wendungen mündete die Partie schließlich in ein Bauernendspiel – doch auch dort war noch nichts entschieden. Beide Spieler konnten einen Bauern umwandeln. Am Ende blieben schließlich nur noch die blanken Könige auf dem Brett und es kam zum Handschlag. Ein gerechtes Remis nach einer großen Energieleistung beider Spieler

Ausblick auf die 5. Runde (10.03.2026)

RangSpielerElo / DWZPunkteSB (Wtg1)Siege (Wtg2)
1Andreas Winterberg20554,04,04
2Atilla Öztekin20814,03,04
3Marcel Glacki13182,01,51
4Jörg Hilbig16262,00,02
5Georg Goebel18581,51,51
6Wilfried Krolik16771,02,00
7Holger Muschal14090,50,00
8Udo Spruta11060,00,00

In der kommenden Runde kommt es zum Spitzentreffen zwischen den beiden verlustpunktfreien Spielern Andreas Winterberg und Atilla Öztekin – ein Schlüsselduell im Kampf um den Turniersieg.

Die weiteren Paarungen:

Marcel Glacki – Jörg Hilbig
Udo Spruta – Georg Goebel
Holger Muschal – Wilfried Krolik

Zudem muss die verlegte Partie zwischen Wilfried und Jörg noch nachgespielt werden.

Allgemein

Dähnepokal: Georg steht im Halbfinale

Beim diesjährigen Dähnepokal auf Bezirksebene vertreten Wilfried Krolik und Georg Goebel die Farben des Schachvereins Waltrop. Die erste Runde wurde zentral beim SV Recklinghausen-Süd im Bürgerhaus Süd ausgetragen.

Leider fanden sich in diesem Jahr lediglich sieben Spieler aus dem gesamten Bezirk zum Wettbewerb ein. Gespielt wird der Dähnepokal im klassischen KO-System – vergleichbar mit dem DFB-Pokal: Zunächst wird eine Partie mit langer Bedenkzeit gespielt. Endet diese remis, entscheiden Blitzpartien über das Weiterkommen.

Entscheidung im Blitz

Beide Waltroper lieferten in der klassischen Partie eine solide Vorstellung ab und trennten sich jeweils remis von ihren Gegnern – das bedeutete: Blitzentscheid!

Für Wilfried kam es dabei erneut zum Duell mit seinem „Angstgegner“ Burkhard Koch. Leider musste er sich im Stichkampf geschlagen geben und schied aus dem Wettbewerb aus.

Georg dagegen zeigte im Blitz gegen den Ickerner Spieler Bodo Nizak eine konzentrierte und souveräne Leistung und setzte sich klar mit 2:0 durch.

Halbfinale erreicht

Durch das kleine Teilnehmerfeld mit nur sieben Spielern steht Georg damit bereits im Halbfinale des Bezirkspokals!

In der nächsten Runde hat er Heimrecht gegen den Recklinghäuser Spitzenspieler Ralf Callenberg, der aktuell auch die Bezirkseinzelmeisterschaft anführt. Eine anspruchsvolle Aufgabe – aber durchaus eine reizvolle Herausforderung!

Wir drücken Georg fest die Daumen für das Halbfinale! ♟️

SV Waltrop V

Ärgerliche Niederlage gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht

Mit einer knappen 2,5 : 3,5-Niederlage kehrte unsere Nachwuchsmannschaft vom Auswärtsspiel bei Erkenschwick 7 zurück. Besonders bitter: Die Gastgeber waren vor diesem Spieltag noch ohne Punktgewinn Tabellenletzter in der 2. Kreisliga – entsprechend groß war die Hoffnung, wichtige Mannschaftspunkte mitzunehmen.

Ergebnisse im Überblick

BrettWaltrop 5DWZErgebnisErkenschwick 7DWZ
1Wilfried Krolik14710 – 1Andreas Robert Kardys1498
2Andrii Yanchenko10360 – 1Christian Scholtholt1373
3Piet Kircher11451 – 0Uwe Malessa964
4Nick Kropat0 – 1Udo Willi Skaun1038
5Jona Chernuchin0,5 – 0,5Sabrina Allen983
6Luis David Wald1 – 0David Prinzen

Endstand: 3,5 : 2,5 für Erkenschwick 7


Die erfreulichen Aspekte zuerst

Piet Kircher und Luis Wald holten die beiden vollen Punkte für Waltrop. Beide waren nach ihren Partien zwar nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrem Spiel und ließen zwischenzeitlich Chancen für ihre Gegner zu, die glücklicherweise ungenutzt blieben. Am Ende konnten sich jedoch beide Waltroper dank ihrer größeren Spielstärke und besseren Nerven durchsetzen und ihre Partien gewinnen.

Ein persönlicher Erfolg gelang auch Jona Chernuchin: Mit seinem Remis erzielte er erstmals in einem Mannschaftskampf einen halben Punkt und legte damit einen Grundstein für seine lang ersehnte erste DWZ – ein wichtiger Entwicklungsschritt.


Wo der Mannschaftskampf verloren ging

An Brett 1 musste Wilfried Krolik eine besonders ärgerliche Niederlage hinnehmen. Nach einer misslungenen Eröffnung geriet er früh unter Druck. Zwar ließ ihn sein Gegner noch einmal zurück ins Spiel kommen, doch im Turmspiel verpasste Wilfried den möglichen Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel. Stattdessen kippte die Partie vollständig: Das Turmendspiel ging verloren, ein schwarzer Freibauer war am Ende nicht mehr aufzuhalten.

Auch Andrii Yanchenko kam im Damengambit zunächst ordentlich aus der Eröffnung. Als Nachziehender hielt er gut mit, bis ein Rechenfehler Material kostete. Trotz großen Kampfgeistes blieb die Aufholjagd unbelohnt.

Für Nick Kropat verlief der Wettkampf ebenfalls unglücklich. Gegen eine für ihn ungewohnte Eröffnung fand er keinen klaren Plan und wurde schrittweise überspielt.


Ausblick

Mund abputzen, weitermachen: Am 19. April steht die nächste Begegnung an. Bis dahin hat die Mannschaft eine längere Regenerationsphase, um anschließend wieder fokussiert und geschlossen anzugreifen.


Allgemein

Dritter Spieltag der Vereinsmeisterschaft – Favoriten weiter mit weißer Weste

Am 17.02. fand der dritte Spieltag der Vereinsmeisterschaft statt – und erneut setzten sich überwiegend die Favoriten durch.

Ergebnisse – 3. Spieltag

PaarungErgebnis
Marcel Glacki – Andreas Winterberg0 – 1
Udo Spruta – Jörg Hilbig0 – 1
Holger Muschal – Atilla Öztekin0 – 1
Wilfried Krolik – Georg Goebel½ – ½

Schon kurz nach „Anpfiff“ konnte Atilla Öztekin seinen dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen. Holger Muschal versuchte ihn zwar mit dem für ihn ungewöhnlichen Königsbauernzug nach e4 zu überraschen, doch gegen Atillas scharfen Sizilianer war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.

Auch Jörg Hilbig spielte eine souveräne Partie. Mit den schwarzen Steinen übernahm er früh die Initiative, knackte gekonnt die gegnerische Königsstellung und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Deutlich mehr Arbeit hatte Andreas Winterberg gegen Marcel Glacki. Marcel wählte mit Weiß seine Lieblingseröffnung, die zu einer geschlossenen, positionell anspruchsvollen Stellung führte. Andreas investierte viel Zeit, um den richtigen Hebel zu finden. Im Endspiel zahlte sich die Geduld aus: Seine Bauernmehrheit am Damenflügel setzte sich in Bewegung und führte schließlich zum Gewinn einer Leichtfigur. Marcel versuchte später noch, mit hübschen Pattfallen zu tricksen, doch Andreas ließ sich nicht dazu verleiten, den „vergifteten“ Läufer zu schlagen.

In der vierten Partie kam Wilfried Krolik mit seinem geliebten „Vincent-Keymer-System“ zu einem Teilerfolg gegen Georg Goebel. Schwarz konnte zwar bequem ausgleichen, doch nach zahlreichen Abtäuschen entstand ein Läuferendspiel, das wohl nicht mehr für Schwarz zu gewinnen war. Ein kleiner Überraschungserfolg für Wilfried, der zuletzt liebevoll dafür kritisiert wurde, dass die Erfolge mit seiner neuen Lieblingswaffe noch ausblieben.

Tabellenlage

Nach drei Runden haben die beiden DWZ-Favoriten Atilla Öztekin und Andreas Winterberg weiterhin eine blütenreine Weste und führen das Feld an. Schatzmeister Jörg Hilbig kann allerdings noch gleichziehen: In der einzigen offenen Nachholpartie gegen Wilfried Krolik hat er die Chance, den Anschluss herzustellen. Vorher sollte er sich jedoch einen guten Plan gegen das Vincent-Keymer-System zurechtlegen.

Am kommenden Dienstag (24.02.) pausiert die Vereinsmeisterschaft, da das zweite Monatsabschlussblitzen des Jahres auf dem Programm steht. ♟️

Nach oben scrollen