Autorenname: Andreas Winterberg

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Waltroper Nachwuchs beim 8. Borkener Jugendopen

Am 25. April 2026 fand in Borken das 8. Borkener Jugendopen statt. Das traditionsreiche Schnellschachturnier, ausgerichtet vom TV Borken, zog zahlreiche Nachwuchsspieler aus der Region an und war ein großes Turnier im Jugendbereich. Gespielt wurde in unterschiedlichen Altersklassen im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. In der U8 wurden 7 Runden gespielt, in den anderen Altersklassen sogar 9.

Der SV Waltrop war mit einer engagierten Gruppe junger Spieler vertreten: Till Krolik, Jona Chernuchin, Nick Kropat, Alexander Hartmann, Henry Held, Ezaldin Almefleh und Mats Becker stellten sich der Konkurrenz in ihren jeweiligen Altersklassen. Begleitet wurde das Team von Präsident Wilfried Krolik sowie einer unterstützenden Elterngruppe. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war durchweg gut und machte den Ausflug zu einem gemeinsamen Erlebnis. Für zusätzliche Motivation sorgte zudem der „Grabbeltisch“, von dem alle Teilnehmer einen kleinen Sachpreis mit nach Hause nehmen konnten.

Die Ergebnisse der Waltroper Spieler im Überblick:
U8: 11. Platz Till Krolik (4,0 Punkte)
U12: 18. Platz Jona Chernuchin (5,0 Punkte), 20. Platz Nick Kropat (4,5 Punkte), 21. Platz Alexander Hartmann (4,0 Punkte), 30. Platz Henry Held (3,0 Punkte)
U14: 23. Platz Ezaldin Almefleh (4,0 Punkte)
U18: 6. Platz Mats Becker (4,5 Punkte)

Die stark besetzten Teilnehmerfelder machten deutlich, wie hoch das Niveau an der Spitze war. Unsere Spieler sammelten dabei wertvolle Erfahrungen gegen teils deutlich stärkere Gegner. Besonders zufrieden zeigte sich Präsident Wilfried Krolik mit mehreren Spielern, die mit einer ausgeglichenen Punkteausbeute von rund 50 % ein solides Turnier spielten. „Im Moment betreiben wir vor allem Breitensport. Die Jugend braucht Zeit und Erfahrung. Turniere sind wichtig – aber genauso das Training zu Hause. Das ist ein Prozess über Jahre.“ Mit Blick nach vorne plant der SV Waltrop, im kommenden Jahr wieder eine Jugendmannschaft auf Ruhrgebietsebene ins Rennen zu schicken

Der SV Waltrop bedankt sich beim TV Borken für die hervorragende Organisation und die wunderbaren Turnierbedingungen. Gerne wieder! ♟️

Allgemein

Atilla Öztekin ist neuer Vereinsmeister

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des SV Waltrop 1922 endete mit einem hochspannenden Finale. Bereits vor der letzten noch ausstehenden Nachholpartie hatte sich ein Zweikampf an der Spitze abgezeichnet: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg gewannen jeweils alle ihre Partien gegen die übrigen Teilnehmer, sodass ihr direktes Duell über den Titel entscheiden musste

In dieser entscheidenden Begegnung wurde Atilla zunächst von einer eher ungewöhnlichen Eröffnungswahl überrascht. Andreas erspielte sich einen positionellen Vorteil, tauschte jedoch zu früh einen Springer ab, um das Läuferpaar zu sichern, anstatt die Stellung weiter zu verstärken. Ein folgenschwerer Fehler sorgte wenig später dafür, dass Atilla sein starkes Bauernzentrum in Bewegung setzen konnte. Die Stellung kippte daraufhin endgültig zu seinen Gunsten, und Atilla verwertete seinen Vorteil konsequent.

Mit einer makellosen Ausbeute von 7 Punkten aus 7 Partien krönte sich Atilla verdient zum Vereinsmeister 2026. Andreas muss sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Auch der Kampf um Rang drei wurde erst in der letzten noch offenen Nachholpartie entschieden: Mit den schwarzen Steinen setzte sich Jörg Hilbig gegen Wilfried Krolik durch und sicherte sich damit den dritten Platz. In einer interessanten Konstellation mit zwei Springern gegen einen Turm fehlte Wilfried die nötige Koordination zwischen seinen Figuren und dem König, sodass Jörg schließlich einen Springer forciert gewinnen und die Partie für sich entscheiden konnte.

Mit diesem Sieg zog Jörg noch an Georg Goebel und Marcel Glacki, der ein sehr starkes Turnier spielte, vorbei. Wilfried Krolik blieb dagegen bei 2,5 Punkten stehen und belegte Platz sechs.

Die Tabelle komplettieren Holger Muschal und Udo Spruta auf den weiteren Plätzen. Beiden Waltropern gebührt ein Kompliment, da sie sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld behaupteten und wertvolle Turniererfahrung sammeln konnten

SV Waltrop V

Fünfte verliert Kellerduell – Abstiegssorgen wachsen

Die 5. Mannschaft des SV Waltrop musste im wichtigen Kellerduell gegen Drewer 3 eine knappe 2,5:3,5-Niederlage hinnehmen und verpasst damit eine große Chance, im Abstiegskampf Boden gutzumachen.

Personell musste das Team auf Wilfried Krolik verzichten, der die Konfirmation seines Enkelkindes besuchte. Zum Endspurt war er jedoch vor Ort und unterstützte seine Mannschaftskollegen.

Der Wettkampf begann aus Waltroper Sicht ungünstig. An den Brettern 4 und 5 gerieten Nick Kropat und Jona Chernuchin früh in Nachteil. Gegen ihre erfahrenen Gegner mussten beide bereits in der Anfangsphase Material abgeben und konnten die Partien trotz Gegenwehr nicht mehr retten – 0:2.

Für den ersten Punkt sorgte Piet Kircher an Brett 3. Er nutzte eine ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners konsequent aus und gewann früh Material. Auch wenn die Verwertung zwischenzeitlich nicht ganz reibungslos verlief, brachte er den Sieg sicher ins Ziel und verkürzte auf 1:2. Mit 5 Punkten aus 7 Partien bestätigt er seine starke Form.

Am zweiten Brett musste sich anschließend Andrii Yanchenko geschlagen geben. In einer Sizilianischen Partie verlor er früh durch einen Doppelangriff einen Bauern und geriet zunehmend unter Druck. Trotz engagierter Gegenwehr war die Stellung nach einem weiteren Bauernverlust nicht mehr zu halten – 1:3.

Luis Wald an Brett 6 zeigte erneut eine überzeugende Leistung. Nach ruhigem Aufbau übernahm er zunehmend die Initiative und setzte seinen Gegner Schritt für Schritt unter Druck. Mit seinem Sieg verkürzte er auf 2:3 und steht nun bei starken 5,5 Punkten aus 6 Partien.

Damit lag die Verantwortung bei Mats Becker am Spitzenbrett.

Er spielte auf Gewinn und erarbeitete sich Vorteile, um zumindest noch das Mannschaftsremis zu sichern. In der Zeitnotphase seines Gegners verpasste er jedoch eine noch aussichtsreichere Fortsetzung. Nach mehreren Abtäuschen verflachte die Stellung, und ein zentral postierter gegnerischer Springer schränkte seine Möglichkeiten ein. Am Ende blieb nur die Zugwiederholung.

Endstand: 2,5:3,5.

Fazit:
Eine knappe, aber insgesamt nicht unverdiente Niederlage. Der frühe Rückstand erwies sich als zu große Hypothek. Positiv hervorzuheben ist weiterhin die Entwicklung der jungen Spieler, insbesondere Piet und Luis zählen zu den erfolgreichsten Punktesammlern der Mannschaft.

In den verbleibenden Begegnungen wird eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein, um den Klassenerhalt zu sichern. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 17. Mai auswärts gegen Erkenschwick 6.

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Riesenschachbrett am Lehnemannshof fertiggestellt

Heute war es endlich so weit: Der Schachverein Waltrop konnte das von der Rudolf-Schumacher-Stiftung gesponserte neue Riesenschachbrett am Lehnemannshof erstmals bespielen. Mit großer Begeisterung wurde die fertig gestellte Anlage direkt ausprobiert und lädt ab sofort zum gemeinsamen Spiel unter freiem Himmel ein.

Besonders im Sommer wird das Riesenschachbrett aktiv in das Jugendtraining eingebunden:
📅 freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr sowie
📅 samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr
treffen sich hier unsere Nachwuchsspielerinnen und -spieler, um spielerisch zu lernen und gemeinsam Spaß am Schach zu haben.

Darüber hinaus steht das Riesenschachbrett auch allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie Gästen des Lehnemannshofes offen. Ganz im Sinne von „Schach für jedermann“ – ob Anfänger, Gelegenheitsspieler oder erfahrener Taktiker.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Rudolf-Schumacher-Stiftung, die mit ihrem Engagement und ihrer großzügigen Unterstützung dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Mit dem Riesenschachbrett ist ein dauerhafter Treffpunkt entstanden, der das Miteinander stärkt und den Lehnemannshof zusätzlich belebt. Eine offizielle Einweihung mit Rudolf Schumacher als Vertreter der Stiftung wird noch geplant.

Der Vorsitzende des Schachvereins, Wilfried Krolik, bringt es auf den Punkt:
„Das ist einfach eine richtig tolle Sache – draußen Schach spielen, zusammenkommen, ganz unkompliziert. Genau so soll es sein.“

Wir freuen uns auf viele spannende Partien – kommt vorbei und spielt mit!

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Osterblitzen 2026 beim SV Waltrop – Rekordbeteiligung sorgt für beste Stimmung

Großer Andrang beim diesjährigen Osterblitzturnier des SV Waltrop: Insgesamt 28 Teilnehmer fanden den Weg ans Brett und spielten um die traditionellen bunten Ostereier, die wie gewohnt von Vereinspräsident Wilfried Krolik organisiert wurden.

Ob das parallel laufende Kandidatenturnier mit Matthias Blübaum oder das Grenke Chess Festival mit Magnus Carlsen zusätzliche Motivation geliefert haben, lässt sich nicht sicher sagen. Fest steht jedoch: Die Begeisterung für Schach war in Waltrop deutlich spürbar. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Vorstand über die Rekordteilnehmerzahl.

Aufgrund des großen Zuspruchs wurde kurzerhand in den großen Saal umgezogen. Gespielt wurden 13 Runden im Schweizer System mit dem Zeitmodus 3+2. Das Teilnehmerfeld überzeugte durch eine gelungene Mischung aus erfahrenen Spielern und Turnierneulingen. Besonders bemerkenswert: Gleich sieben Spieler aus der ersten Mannschaft sorgten für ein hohes spielerisches Niveau an der Spitze.

Auch altersmäßig war das Feld breit aufgestellt. Der jüngste Teilnehmer war der sechsjährige Till Krolik. Gemeinsam mit seinem Vater Christoph und seinem Großvater Wilfriedging er an den Start. Zudem waren auch die Familien Neumann, Yanchenko, Meier und Öztekin jeweils mit zwei Mitgliedern vertreten.

Sportlich setzte sich Atilla Öztekin souverän durch. Mit konstant starken Leistungen übernahm er früh die Tabellenführung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Andreas Winterberg und Marius Eckert.

Der Endstand nach 13 Runden Blitzschach

PlatzNamePunkte
1Öztekin, Atilla11,5
2Winterberg, Andreas11
3Eckert, Marius10
4Schmidt, Sebastian9,5
5Meier, Jan8,5
6Öztekin, Taylan8
7Cosic, Tarik7
8Rips, Frank7
9Breidenbach, Rolf Dr.7
10Goebel, Georg7
11Drewes, Martin7
12Neumann, Robert7
13Meier, Marc7
14Hilbig, Jörg7
15Wald, Luis David7
16Arlt, Andreas6,5
17Becker, Mats6,5
18Solga, Theodor6,5
19Krolik, Wilfried6
20Neumann, Frank6
21Almefleh, Ezaldin6
22Yanchenko, Vlad4,5
23Yanchenko, Andrii4
24Kropat, Nick4
25Hartmann, Alexander3,5
26Zielazny, Christoph3
27Hölzer, Anton2
28Krolik, Till2

Weitere Turnierinformationen, die vollständige Tabelle einschließlich aller Feinwertungen sind online auf online auf Chess-Results abrufbar.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das Osterblitzturnier 2026 war nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch atmosphärisch ein voller Erfolg. Besonders erfreulich war dabei auch die generationenübergreifende Beteiligung im Verein.

Der SV Waltrop wünscht allen Schachfreunden, ihren Familien sowie den Besuchern unserer Homepage ein frohes und entspanntes Osterfest!

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Vereinsmeisterschaft auf der Zielgeraden – Entscheidung fällt in den Nachholpartien

Die Vereinsmeisterschaft befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Die regulären Spieltage sind bereits abgeschlossen, doch einige Nachholpartien stehen noch aus und werden bis Ende April ausgetragen. Erst danach wird der neue Vereinsmeister endgültig feststehen.

An der Tabellenspitze hat sich ein spannendes Duell entwickelt: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg führen das Feld mit jeweils 5 Punkten an. Lediglich die Feinwertung trennt die beiden aktuell voneinander. Brisant: Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter steht noch aus und dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel bringen.

Dahinter folgt ein enges Mittelfeld. Georg Goebel und Marcel Glacki liegen mit jeweils 3,5 Punkten gleichauf und haben noch Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Auch Jörg Hilbig (3 Punkte) kann mit einem starken Endspurt noch nach vorne rücken.

Diese Partien stehen noch aus:

  • Andreas Winterberg – Atilla Öztekin
  • Atilla Öztekin – Jörg Hilbig
  • Georg Goebel – Andreas Winterberg
  • Wilfried Krolik – Jörg Hilbig
  • Wilfried Krolik – Udo Spruta

Während das Spitzenduell vermutlich über den Titel entscheidet, geht es in den übrigen Begegnungen vor allem um die Platzierungen im Mittelfeld.

Damit bleibt die Vereinsmeisterschaft bis zum Schluss spannend. Die ausstehenden Partien versprechen noch einmal interessante und richtungsweisende Begegnungen, bevor Ende April der neue Vereinsmeister feststeht.

SV Waltrop II

Moral bewiesen: Waltrop 2 trotzt Favoriten ein 4:4 ab

Die zweite Mannschaft zeigte im letzten Heimspiel der Saison noch einmal großen Kampfgeist und erkämpfte sich ein starkes 4:4 gegen die favorisierten Gäste aus Essen.

BrettSV Waltrop 2DWZErgebnisSF Essen-Katernberg 3DWZ
1Schmidt, Sebastian19300 : 1Gassmann, Volker2073
2Goebel, Peter20051 : 0Stremmel, Ralf2069
3Dimitriadis, Elias18570 : 1Rosen, Willy1980
4Cosic, Tarik17591 : 0Krüger, Erich1964
5Goebel, Georg17530 : 1Blome, Simon1904
6Meier, Marc16800 : 1Jahrke, Jonas1865
7Webert, Georg15801 : 0Rasch, Lukas1801
8Wald, Luis David1 : 0Klas, Friedrich Günther1445

Brett 1: Sebastian kam schlecht aus der Eröffnung, verlor früh einen Bauern und seine Stellung brach anschließend schrittweise zusammen – 0:1.

Brett 5: Georg G. musste lange mit einer gedrückten Stellung und zunehmender Zeitnot kämpfen. Ein taktischer Fehler kostete schließlich einen Turm – 0:2.

Brett 7: Ersatzmann Georg W., der erst am Morgen von seinem Einsatz erfuhr, zeigte eine starke Leistung. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel erreichte er die bessere Stellung. Ein verzweifeltes Figurenopfer seines Gegners brachte keine Kompensation – Georg blieb wachsam und gewann souverän. Mit nun 3,5 aus 4 spielt er bislang eine herausragende Saison – 1:2.

Brett 8: Für den Ausgleich sorgte der zweite Ersatzspieler Luis. Im Endspiel profitierte er von einem groben Fehler seines Gegners, der ein verlorenes in ein gewonnenes Endspiel verwandelte – 2:2.

Brett 6: Marc kam gut aus der Eröffnung und stand aktiver, willigte jedoch zu früh in Abtäusche ein. Im Springer-Turm-Endspiel ging ein Bauer verloren, der gegnerische Freibauer entschied die Partie – 2:3.

Brett 2: Peter stellte mit viel Geduld den Ausgleich wieder her. In einem zähen Damenendspiel fand er ein starkes Zwischenschach und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab – 3:3.

Brett 3: Elias hielt gegen den starken Essener FIDE-Meister Willy Rosen lange dagegen. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern kämpfte er zäh, doch zwei Minusbauern gaben letztlich den Ausschlag – 3:4.

Brett 4: Tarik sorgte schließlich für den verdienten Mannschaftspunkt. In einer langen Partie gegen Erich Krüger stand er über weite Strecken besser. Zwar entstand ein objektiv wohl remisliches Turmendspiel, doch ein Fehler seines Gegners ermöglichte ihm den entscheidenden Durchbruch – 4:4.


Auch wenn der Abstieg aus der Verbandsliga bereits feststeht, zeigte der SV Waltrop 2 noch einmal eindrucksvoll, dass in der Mannschaft weiterhin Leben steckt. Gegen starke Essener bewies das Team Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist bis zur letzten Partie.

Zum Abschluss der Saison steht für den SV Waltrop am 26. April die letzte Runde in Ahlen an.

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Hans-Jürgen Brunk (1936 – 2026)

Der Schachverein Waltrop trauert um Hans-Jürgen Brunk, der am 22. März 2026 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Hans-Jürgen wurde am 18. September 1936 geboren und fand erst im hohen Alter den Weg zum Schachverein Waltrop. Umso bemerkenswerter war seine anhaltende Freude und Begeisterung für das Schachspiel, die er bis zuletzt lebte. Noch bis ins vergangene Jahr hinein nahm er regelmäßig an unseren Vereinsabenden teil.

Besonders gerne spielte er in lockerer Atmosphäre Trainingspartien gegen seine Freunde Udo und Holger. Für Hans-Jürgen stand dabei nicht allein der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern vor allem die Geselligkeit. Deshalb nahm er stets gerne an Vereinsveranstaltungen wie dem Weihnachtsessen oder unseren Sommerfesten teil.

Trotz seines späten Einstiegs war Hans-Jürgen stets daran interessiert, sich weiterzuentwickeln. Auch zuhause beschäftigte er sich regelmäßig mit dem Schachspiel und trainierte mit seinem Schachcomputer. 2022 nahm er an einer Simultanveranstaltung in Datteln gegen die stärkste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz, teil – ein besonderes Erlebnis, das seinen Lernwillen und seine Neugier unterstrich.

Im Jahr 2023 wagte er schließlich den Schritt in den Turnierschachbetrieb und nahm erstmals an der Stadtmeisterschaft des Vereins teil. Dort erspielte er sich im Alter von 86 Jahren – durch ein beachtliches Remis gegen Elias – seine erste DWZ und bewies eindrucksvoll, dass Schach ein Spiel für alle Altersklassen ist.

Wir verlieren mit Hans-Jürgen einen geschätzten Vereinskameraden, den wir in guter und dankbarer Erinnerung behalten werden.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

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Zwei Podestplätze für den SV Waltrop bei der Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026

Bei der diesjährigen Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026 des Bezirks beim SK Sodingen/Castrop konnte der SV Waltrop gleich zwei Podestplätze erringen.

Besonders erfreulich war der 1. Platz in der Altersklasse U18, den sich Tarik Cosic sicherte. In derselben Altersklasse belegte Mats Becker den 3. Platz. Insgesamt nahmen fünf Spieler in der U18-Klasse teil.

In der Altersklasse U12 erreichten Jona Chernuchin den 6. Platz, Alex Hartmann den 8. Platz, Anton Hölzer den 12. Platz, Till Krolik den 13. Platz und Felix Lindner den 14. Platz. Insgesamt nahmen 20 Spieler in dieser Altersklasse teil.

In der U14-Klasse belegte Ezaldin Almefleh den 7. Platz und Louisa Lindner den 12. Platz. In dieser Altersklasse kämpften 13 Teilnehmer um die vorderen Plätze.

Auch in der U16 war der SV Waltrop vertreten: Andrii Yanchenko erreichte den 8. Platz, und Luca Koppenhöfer landete auf Platz 12. Insgesamt nahmen 12 Spieler in dieser Altersklasse teil.

Wer sich für einen ausführlichen Bericht mit allen Abschlusstabellen des Turniers interessiert, findet ihn auf der Homepage des Schachbezirks Herne/Vest.

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VM: Spitzenduo bleibt makellos – Entscheidung rückt näher

Auch in der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft bleiben die Favoriten ohne Punktverlust. Während Andreas Winterberg und Atilla Öztekin ihre Partien gewinnen konnten, sorgte insbesondere ein dramatisches Endspiel zwischen Wilfried Krolik und Marcel Glacki für Spannung bis zum Schluss.

Paarungen und Ergebnisse der 4. Runde (03.03.2026)

Wilfried Krolik – Marcel Glacki ½ : ½
Georg Goebel – Holger Muschal 1 : 0
Atilla Öztekin – Udo Spruta 1 : 0
Jörg Hilbig – Andreas Winterberg 0 : 1

Die Partien im Einzelnen:

Georg Goebel erwischte gegen Holger Muschal in der Englischen Eröffnung einen Traumstart. Früh gewann er einen wichtigen Zentrumsbauern und übernahm sofort die Initiative. Durch den Materialgewinn konnte Georg im Zentrum befreit aufspielen und zunehmend Druck aufbauen. Der schwarze König geriet schnell in Bedrängnis und wurde schließlich in einem direkten Angriff mattgesetzt.

Auch Atilla Öztekin ließ gegen Udo Spruta nichts anbrennen. Mit druckvollem Spiel und energischem Königsangriff entschied er die Partie rasch und souverän für sich. Damit behält Atilla weiterhin eine blütenreine Weste und unterstreicht seine Ambitionen im Turnier.

Andreas Winterberg griff gegen Jörg Hilbig nach längerer Zeit im Turnierschach wieder zu seiner „alten Liebe“, dem Wolga-Gambit. Es entstand eine typische Stellung: Weiß verfügte über einen Mehrbauern, während Schwarz starke Initiative am Damenflügel entwickelte. Nachdem Andreas sich das Läuferpaar sichern konnte, verdichtete sich der Druck zunehmend. Der entscheidende Moment kam mit dem hübschen Scheinopfer 21…Txb2! – ein taktischer Schlag, der Weiß vor ernsthafte Probleme stellte und entscheidenden Vorteil brachte.

Am Ende verwertete Andreas seine gewonnene Stellung souverän und bleibt damit ebenfalls verlustpunktfrei.

Die längste und wohl dramatischste Partie des Abends lieferten sich Wilfried Krolik und Marcel Glacki. In einem wilden Endspiel spielte zunächst Wilfried mit dem Springerpaar gegen das Läuferpaar seines Gegners und verfügte dabei über einen Mehrbauern

In beidseitiger Zeitnot schwankte die Bewertung mehrfach, und die Zuschauer waren sich lange unsicher, wer den vollen Punkt einfahren würde. Nach turbulenten Wendungen mündete die Partie schließlich in ein Bauernendspiel – doch auch dort war noch nichts entschieden. Beide Spieler konnten einen Bauern umwandeln. Am Ende blieben schließlich nur noch die blanken Könige auf dem Brett und es kam zum Handschlag. Ein gerechtes Remis nach einer großen Energieleistung beider Spieler

Ausblick auf die 5. Runde (10.03.2026)

RangSpielerElo / DWZPunkteSB (Wtg1)Siege (Wtg2)
1Andreas Winterberg20554,04,04
2Atilla Öztekin20814,03,04
3Marcel Glacki13182,01,51
4Jörg Hilbig16262,00,02
5Georg Goebel18581,51,51
6Wilfried Krolik16771,02,00
7Holger Muschal14090,50,00
8Udo Spruta11060,00,00

In der kommenden Runde kommt es zum Spitzentreffen zwischen den beiden verlustpunktfreien Spielern Andreas Winterberg und Atilla Öztekin – ein Schlüsselduell im Kampf um den Turniersieg.

Die weiteren Paarungen:

Marcel Glacki – Jörg Hilbig
Udo Spruta – Georg Goebel
Holger Muschal – Wilfried Krolik

Zudem muss die verlegte Partie zwischen Wilfried und Jörg noch nachgespielt werden.

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