März 2026

Allgemein

Vereinsmeisterschaft auf der Zielgeraden – Entscheidung fällt in den Nachholpartien

Die Vereinsmeisterschaft befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Die regulären Spieltage sind bereits abgeschlossen, doch einige Nachholpartien stehen noch aus und werden bis Ende April ausgetragen. Erst danach wird der neue Vereinsmeister endgültig feststehen.

An der Tabellenspitze hat sich ein spannendes Duell entwickelt: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg führen das Feld mit jeweils 5 Punkten an. Lediglich die Feinwertung trennt die beiden aktuell voneinander. Brisant: Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter steht noch aus und dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel bringen.

Dahinter folgt ein enges Mittelfeld. Georg Goebel und Marcel Glacki liegen mit jeweils 3,5 Punkten gleichauf und haben noch Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Auch Jörg Hilbig (3 Punkte) kann mit einem starken Endspurt noch nach vorne rücken.

Diese Partien stehen noch aus:

  • Andreas Winterberg – Atilla Öztekin
  • Atilla Öztekin – Jörg Hilbig
  • Georg Goebel – Andreas Winterberg
  • Wilfried Krolik – Jörg Hilbig
  • Wilfried Krolik – Udo Spruta

Während das Spitzenduell vermutlich über den Titel entscheidet, geht es in den übrigen Begegnungen vor allem um die Platzierungen im Mittelfeld.

Damit bleibt die Vereinsmeisterschaft bis zum Schluss spannend. Die ausstehenden Partien versprechen noch einmal interessante und richtungsweisende Begegnungen, bevor Ende April der neue Vereinsmeister feststeht.

SV Waltrop II

Moral bewiesen: Waltrop 2 trotzt Favoriten ein 4:4 ab

Die zweite Mannschaft zeigte im letzten Heimspiel der Saison noch einmal großen Kampfgeist und erkämpfte sich ein starkes 4:4 gegen die favorisierten Gäste aus Essen.

BrettSV Waltrop 2DWZErgebnisSF Essen-Katernberg 3DWZ
1Schmidt, Sebastian19300 : 1Gassmann, Volker2073
2Goebel, Peter20051 : 0Stremmel, Ralf2069
3Dimitriadis, Elias18570 : 1Rosen, Willy1980
4Cosic, Tarik17591 : 0Krüger, Erich1964
5Goebel, Georg17530 : 1Blome, Simon1904
6Meier, Marc16800 : 1Jahrke, Jonas1865
7Webert, Georg15801 : 0Rasch, Lukas1801
8Wald, Luis David1 : 0Klas, Friedrich Günther1445

Brett 1: Sebastian kam schlecht aus der Eröffnung, verlor früh einen Bauern und seine Stellung brach anschließend schrittweise zusammen – 0:1.

Brett 5: Georg G. musste lange mit einer gedrückten Stellung und zunehmender Zeitnot kämpfen. Ein taktischer Fehler kostete schließlich einen Turm – 0:2.

Brett 7: Ersatzmann Georg W., der erst am Morgen von seinem Einsatz erfuhr, zeigte eine starke Leistung. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel erreichte er die bessere Stellung. Ein verzweifeltes Figurenopfer seines Gegners brachte keine Kompensation – Georg blieb wachsam und gewann souverän. Mit nun 3,5 aus 4 spielt er bislang eine herausragende Saison – 1:2.

Brett 8: Für den Ausgleich sorgte der zweite Ersatzspieler Luis. Im Endspiel profitierte er von einem groben Fehler seines Gegners, der ein verlorenes in ein gewonnenes Endspiel verwandelte – 2:2.

Brett 6: Marc kam gut aus der Eröffnung und stand aktiver, willigte jedoch zu früh in Abtäusche ein. Im Springer-Turm-Endspiel ging ein Bauer verloren, der gegnerische Freibauer entschied die Partie – 2:3.

Brett 2: Peter stellte mit viel Geduld den Ausgleich wieder her. In einem zähen Damenendspiel fand er ein starkes Zwischenschach und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab – 3:3.

Brett 3: Elias hielt gegen den starken Essener FIDE-Meister Willy Rosen lange dagegen. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern kämpfte er zäh, doch zwei Minusbauern gaben letztlich den Ausschlag – 3:4.

Brett 4: Tarik sorgte schließlich für den verdienten Mannschaftspunkt. In einer langen Partie gegen Erich Krüger stand er über weite Strecken besser. Zwar entstand ein objektiv wohl remisliches Turmendspiel, doch ein Fehler seines Gegners ermöglichte ihm den entscheidenden Durchbruch – 4:4.


Auch wenn der Abstieg aus der Verbandsliga bereits feststeht, zeigte der SV Waltrop 2 noch einmal eindrucksvoll, dass in der Mannschaft weiterhin Leben steckt. Gegen starke Essener bewies das Team Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist bis zur letzten Partie.

Zum Abschluss der Saison steht für den SV Waltrop am 26. April die letzte Runde in Ahlen an.

Allgemein

Hans-Jürgen Brunk (1936 – 2026)

Der Schachverein Waltrop trauert um Hans-Jürgen Brunk, der am 22. März 2026 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Hans-Jürgen wurde am 18. September 1936 geboren und fand erst im hohen Alter den Weg zum Schachverein Waltrop. Umso bemerkenswerter war seine anhaltende Freude und Begeisterung für das Schachspiel, die er bis zuletzt lebte. Noch bis ins vergangene Jahr hinein nahm er regelmäßig an unseren Vereinsabenden teil.

Besonders gerne spielte er in lockerer Atmosphäre Trainingspartien gegen seine Freunde Udo und Holger. Für Hans-Jürgen stand dabei nicht allein der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern vor allem die Geselligkeit. Deshalb nahm er stets gerne an Vereinsveranstaltungen wie dem Weihnachtsessen oder unseren Sommerfesten teil.

Trotz seines späten Einstiegs war Hans-Jürgen stets daran interessiert, sich weiterzuentwickeln. Auch zuhause beschäftigte er sich regelmäßig mit dem Schachspiel und trainierte mit seinem Schachcomputer. 2022 nahm er an einer Simultanveranstaltung in Datteln gegen die stärkste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz, teil – ein besonderes Erlebnis, das seinen Lernwillen und seine Neugier unterstrich.

Im Jahr 2023 wagte er schließlich den Schritt in den Turnierschachbetrieb und nahm erstmals an der Stadtmeisterschaft des Vereins teil. Dort erspielte er sich im Alter von 86 Jahren – durch ein beachtliches Remis gegen Elias – seine erste DWZ und bewies eindrucksvoll, dass Schach ein Spiel für alle Altersklassen ist.

Wir verlieren mit Hans-Jürgen einen geschätzten Vereinskameraden, den wir in guter und dankbarer Erinnerung behalten werden.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Allgemein

Jugend-Osterblitzturnier am 04.04.2026

Am 04.04.2026 findet das traditionelle Osterblitzturnier für alle Kinder und Jugendlichen des Vereins statt.

Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr spielt die U13 (Jahrgang 2013 und jünger).

Von 16:00 Uhr bis (spätestens) 18:00 Uhr spielt die U20 (Jahrgänge 2006 bis 2012).

Zeitmodus:
Der Zeitmodus ist 3 Minuten zzgl. 2 Sekunden pro Zug.

Preise:
Wie immer gibt es für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einen Schoko-Osterhasen. Darüber hinaus erspielen sich die Kinder und Jugendlichen – neben Urkunden für die Podiumsplätze – je nach Platzierung bunte Ostereier.

Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung.

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8. Borkener Jugendopen

Am 25.04.26 findet in Borken ein Jugendschnellschachturnier statt. Es wird in den Altersgruppen U8,U10, U12, U14, U16 und U18 gespielt. Die Bedenkzeit ist 13 +2 und wird über 9 Runden Schweizer System ausgespielt. Das Startgeld beträgt 10 €.Sehr gerne könnt ihr euch bei den Jugendleitern und bei mir anmelden. Die Mitfahrgelegenheiten werden von mir organisiert. Die 1. Runde beginnt um 10:30. Die Ausschreibung befindet sich im L- Hof.

SV Waltrop I

Waltrop unterliegt gegen den SC Hansa Dortmund

Nach dem hohen Sieg gegen den SV Königspringer Hamm ging Waltrops Erste motiviert in die vorletzte Runde, die über den Klassenerhalt entscheiden sollte. Da es für den SC Hansa Dortmund allerdings ebenfalls um den Klassenerhalt ging, war das einfacher gesagt als getan.

Andreas wurde früh in der Eröffnung mit einer eher fragwürdigen Variante überrascht. Da er jedoch nicht korrekt fortsetzte und keinen Vorteil sichern konnte, nahm er das Remisangebot in schwieriger Stellung an.

0,5 – 0,5

Ebenfalls eine schwierige Stellung hatte Georg vor sich. Für seinen Doppelbauern konnte er zunächst den Vorteil des Läuferpaars vorweisen. Aber als der gegnerische Springer einen guten Vorposten erreichte und Georgs König angegriffen wurde, hatte Georg nichts entgegenzusetzen.

1,5 – 0,5

Ich schien an dem Tag völlig neben mir zu sein. Zu früh verbrauchte ich zu viel Zeit in der Eröffnung und machte mir viel zu oberflächliche Gedanken über das Spiel, wodurch ich es meinem Gegner sehr leicht machte, die Partie zu gewinnen.

2,5 – 0,5

In ausgeglichener Stellung gab auch Rolf sich mit Remis zufrieden. Nachdem das Zentrum und der Damenflügel geschlossen geblieben waren und drei Figuren sowie die Dame getauscht wurden, hatte er keinen Raumvorteil mehr für sich beanspruchen können.

3,0 – 1,0

Gewohnt spannend spielte Jan auf. Er entschied sich für eine heterogene Rochade und lud seinen Gegner zu einem schnellen Königsangriff ein. Schnell organisierte Jan aber Gegenspiel, woraufhin sich seine Gewinnambitionen auszahlten; nach einer Abwicklung gewann er das Bauernendspiel.

3,0 – 2,0

Marius gelang es, seinen Gegner im Mittelspiel mit dem Läuferpaar zu überspielen. Unser Spitzenbrett opferte früh eine Qualität, da die komplizierte Computerlösung versteckt und „unmenschlich“ war, erhielt aber die beiden Läufer im Gegenzug. Leider übersah Marius dann in Gewinnstellung einen einfachen Bauerngewinn, ließ seinen Gegner die Stellung konsolidieren und den Materialvorteil in einen Sieg ummünzen.

4,0 – 2,0

Nun lag es an Martin und Taylan, wenigstens einen Mannschaftspunkt zu sichern.Martin legte gut vor: Der nach guter Eröffnung gewonnene Bauer konnte, verbunden mit einem weiteren Bauern, nicht mehr aufgehalten werden.

4,0 – 3,0

Taylan hatte im Mittelspiel die Chance auf eine gute Stellung nicht genutzt. Schließlich versuchte er im Endspiel noch Fortschritte zu erzielen und lehnte im Mannschaftssinne Remisangebote ab. Ironischerweise wurden dabei vor allem die Nerven der Waltroper strapaziert – nicht jedoch, weil die Züge nicht gut waren, sondern weil die Zeit immer kurz vor Ablauf war. Einmal hatte Taylan eine Figur in der Hand und wollte sie gerade loslassen, als der Gegner den Sieg durch Zeitverlust mit dem Finger angezeigt hatte. Wie elektrisiert schlug Taylan nochmal auf die Uhr und tatsächlich konnte er sich durch die gegnerische Reaktion gerade noch auf 31 Sekunden retten. Allerdings half jeglicher Gewinnversuch nicht mehr und die Partie endete nach vielen Zügen Remis.

Endstand: 4,5 – 3,5

Nach diesem Mannschaftskampf stehen wir nun wieder auf Platz 6, gerade so über der Abstiegszone. Im nächsten Mannschaftskampf benötigen wir nochmal ein Unentschieden um auf der sicheren Seite zu sein…

SV Waltrop III

Trauriges Ergebnis eines Schlüsselspieles

Das Abstiegsderby zwischen Waltrop und Ickern endete zugunsten der Ickerner.

Im Waltroper Lager machte sich große Enttäuschung breit. Dennoch gilt es die Krone zu richten, da noch ein Spiel zu spielen ist. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Brett 6:

Hermann spielte gegen Andre Guth Französisch. Die Abtauschvariante führte jedoch zu schnell zuAusgleich, so dass das Remis unausweichlich war.

Spielstand: 0,5 zu 0:5.

Brett 4:

Andreas hatte es mit Bodo Nizak zu tun. Seine Partie begann vielversprechend, der weitere Verlauf,der zum Untergang führte konnte leider nicht mehr rekonstruiert werden.

Spielstand: 0,5.1,5.

Brett 6:

Holger hatte es mit Wolfgang Bolze. Obwohl Holger seine Dame gegen 2 Leichtfiguren verlor, blieb er imSpiel und gewann Material zurück. Daher war dieser halbe Punkt ein Gewinn für uns.

Spielstand: 1:2.

Brett 8:

Marko G. hatte es mit Horst-Dieter Skora zu tun. Nach 38 Zügen einigten sich die Gegner auf Remis, da jederbei Spielöffnung den eigenen Untergang befürchtete.

Spielstand: 1,5:2,5.

Brett 3: Theo spielte gegen den Ickerner Manfred Wrona. Theo sah keine Möglichkeit aus der bedrängten Stellung zu entkommen.Der Angriff des Gegners schlug am Königsflügel nach 35 Zügen durch.

Spielstand: 1,5:3,5.

Brett 1:

Marco spielte eine spannende Partie gegen Uwe Abramowski. Beide Seiten griffen an, aber Marko konnte eine Abzugsmattdrohung,verbunden mit Qualitätsgewinn anbringen und einen vollen Punkt beisteuern.

Spielstand: 2,5:3,5.

Brett 5:

Andre lehnte gegen Diethmar Sawatzki zunächst ein Remisangebot ab, kam aber nicht im Angriff durch und endete schließlichdoch im Remishafen.

Spielstand: 3:4.

Brett 2:

Jörg musste sich am zweiten Brett mit Martin Kemna auseinandersetzen. Mit einer DWZ von 1986 der mit weitem Abstandzum nächsten Ickerner spielstärkste Akteur. Obwohl es mir 35 Züge gelang Martin im Angriff zu beschäftigten, fehlten mirdie letzten Körner zum einsacken. Eine sichtbare Unaufmerksamkeit lies mich und meine Stellung im 39.Zug untergehen.

Endstand: 3:5.

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Zwei Podestplätze für den SV Waltrop bei der Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026

Bei der diesjährigen Jugendblitz-Einzelmeisterschaft 2025/2026 des Bezirks beim SK Sodingen/Castrop konnte der SV Waltrop gleich zwei Podestplätze erringen.

Besonders erfreulich war der 1. Platz in der Altersklasse U18, den sich Tarik Cosic sicherte. In derselben Altersklasse belegte Mats Becker den 3. Platz. Insgesamt nahmen fünf Spieler in der U18-Klasse teil.

In der Altersklasse U12 erreichten Jona Chernuchin den 6. Platz, Alex Hartmann den 8. Platz, Anton Hölzer den 12. Platz, Till Krolik den 13. Platz und Felix Lindner den 14. Platz. Insgesamt nahmen 20 Spieler in dieser Altersklasse teil.

In der U14-Klasse belegte Ezaldin Almefleh den 7. Platz und Louisa Lindner den 12. Platz. In dieser Altersklasse kämpften 13 Teilnehmer um die vorderen Plätze.

Auch in der U16 war der SV Waltrop vertreten: Andrii Yanchenko erreichte den 8. Platz, und Luca Koppenhöfer landete auf Platz 12. Insgesamt nahmen 12 Spieler in dieser Altersklasse teil.

Wer sich für einen ausführlichen Bericht mit allen Abschlusstabellen des Turniers interessiert, findet ihn auf der Homepage des Schachbezirks Herne/Vest.

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VM: Spitzenduo bleibt makellos – Entscheidung rückt näher

Auch in der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft bleiben die Favoriten ohne Punktverlust. Während Andreas Winterberg und Atilla Öztekin ihre Partien gewinnen konnten, sorgte insbesondere ein dramatisches Endspiel zwischen Wilfried Krolik und Marcel Glacki für Spannung bis zum Schluss.

Paarungen und Ergebnisse der 4. Runde (03.03.2026)

Wilfried Krolik – Marcel Glacki ½ : ½
Georg Goebel – Holger Muschal 1 : 0
Atilla Öztekin – Udo Spruta 1 : 0
Jörg Hilbig – Andreas Winterberg 0 : 1

Die Partien im Einzelnen:

Georg Goebel erwischte gegen Holger Muschal in der Englischen Eröffnung einen Traumstart. Früh gewann er einen wichtigen Zentrumsbauern und übernahm sofort die Initiative. Durch den Materialgewinn konnte Georg im Zentrum befreit aufspielen und zunehmend Druck aufbauen. Der schwarze König geriet schnell in Bedrängnis und wurde schließlich in einem direkten Angriff mattgesetzt.

Auch Atilla Öztekin ließ gegen Udo Spruta nichts anbrennen. Mit druckvollem Spiel und energischem Königsangriff entschied er die Partie rasch und souverän für sich. Damit behält Atilla weiterhin eine blütenreine Weste und unterstreicht seine Ambitionen im Turnier.

Andreas Winterberg griff gegen Jörg Hilbig nach längerer Zeit im Turnierschach wieder zu seiner „alten Liebe“, dem Wolga-Gambit. Es entstand eine typische Stellung: Weiß verfügte über einen Mehrbauern, während Schwarz starke Initiative am Damenflügel entwickelte. Nachdem Andreas sich das Läuferpaar sichern konnte, verdichtete sich der Druck zunehmend. Der entscheidende Moment kam mit dem hübschen Scheinopfer 21…Txb2! – ein taktischer Schlag, der Weiß vor ernsthafte Probleme stellte und entscheidenden Vorteil brachte.

Am Ende verwertete Andreas seine gewonnene Stellung souverän und bleibt damit ebenfalls verlustpunktfrei.

Die längste und wohl dramatischste Partie des Abends lieferten sich Wilfried Krolik und Marcel Glacki. In einem wilden Endspiel spielte zunächst Wilfried mit dem Springerpaar gegen das Läuferpaar seines Gegners und verfügte dabei über einen Mehrbauern

In beidseitiger Zeitnot schwankte die Bewertung mehrfach, und die Zuschauer waren sich lange unsicher, wer den vollen Punkt einfahren würde. Nach turbulenten Wendungen mündete die Partie schließlich in ein Bauernendspiel – doch auch dort war noch nichts entschieden. Beide Spieler konnten einen Bauern umwandeln. Am Ende blieben schließlich nur noch die blanken Könige auf dem Brett und es kam zum Handschlag. Ein gerechtes Remis nach einer großen Energieleistung beider Spieler

Ausblick auf die 5. Runde (10.03.2026)

RangSpielerElo / DWZPunkteSB (Wtg1)Siege (Wtg2)
1Andreas Winterberg20554,04,04
2Atilla Öztekin20814,03,04
3Marcel Glacki13182,01,51
4Jörg Hilbig16262,00,02
5Georg Goebel18581,51,51
6Wilfried Krolik16771,02,00
7Holger Muschal14090,50,00
8Udo Spruta11060,00,00

In der kommenden Runde kommt es zum Spitzentreffen zwischen den beiden verlustpunktfreien Spielern Andreas Winterberg und Atilla Öztekin – ein Schlüsselduell im Kampf um den Turniersieg.

Die weiteren Paarungen:

Marcel Glacki – Jörg Hilbig
Udo Spruta – Georg Goebel
Holger Muschal – Wilfried Krolik

Zudem muss die verlegte Partie zwischen Wilfried und Jörg noch nachgespielt werden.

Allgemein

Ernüchternder Auftritt der 3. Mannschaft gegen SVG Marten-Bövinghausen

Die Sonne schien nur einen Spieltag für die 3.Mannschaft. Der Abstiegskampf ist allgegenwärtig. Das nächste Spiel gegen Schachklub Ickern wird das klare Finale um den Klassenerhalt. Aber zurück zum heutigen Spieltag mit den brutalen Einzelergebnissen:

Brett 7: Hermann spielte gegen Hubert Schulte von Anfang an zu passiv. Er verlor einen Bauern, dann bildeteder Gegner durch Abtausch auch noch 2 Freibauern, so dass Hermann nach 27 Zügen gratulierenmusste.

Spielstand 1:0.

Brett 1: Marco hatte es an Brett 1 mit David Slusarski zu tun. Dieser behielt auch in diesem Spiel seineblütenweiße Weste. Marco hatte kein Gegenspiel musste Springer gegen 2 Bauern opfern,David baute konsequent Druck mit Mattdrohungen auf und forderte Marco zur Abgabe des Läufers auf. Da nützte es auch nicht, dass Marco seinen Bauern zur Dame umwandeln konnte. Die Musikspielte an anderer Stelle und Marco gab auf.

Spielstand 2:0.

Brett 6: Holger hatte gegen Lukas Slusarski eine sehr verschachtelte Stellung. Holger bekam den Läufer gegen 3 Bauern. Am Ende konnten die Bauern nicht mehr aufgehalten werden.

Spielstand 3:0.

Brett 5: Andre hatte es mit Eckhard Gielisch zu tun. Schwarz konnte alle Angriffe solide wegverteidigen. Am Ende standen sichdie Damen mit 6 Bauern gegenüber und beide Spieler rauchten die Friedenspfeife.

Spielstand 3,5:0,5.

Brett 8: Marko G. hatte es mit Kai-Uwe- Kolter zu tun. Marko machte Druck und hatte mehr Spielanteile,verlor aber zwischendurch den Faden und geriet ins Abseits. Aus.

Spielstand 4,5:0,5

Brett 3: Theo musste sich mit Eckhard Gielisch auseinandersetzen.Theo bekam Raumvorteil, die Stellung sah vielversprechend aus und erforderte die richtige Fortsetzung. Beim Königsangriff büßte er einen Turm ein, danach war die Stellung unhaltbar und er musste aufgeben. Hier schien ein voller Punkt möglich gewesen zu sein.

Spielstand 5,5:0,5

Brett 2: Jörg hatte sich am zweiten Brett mit Thomas Hellwig auseinanderzusetzen. Ein munteres Spiel begann. Jörg schnappte sich einen – vielleicht bösen Bauern – verlor die Qualität, machte mit einem starkpositionierten Springer Druck und der Gegner gab die Qualität zurück. Im Enspiel standen sich jeweils Dame, Turm und 5 Bauern. Jörg hatte die gedrücktere Stellung und musstenach langem Kampf einen Bauern rausrücken, der in der Folge entscheidend war.

Spielstand 6,5:0,5.

Brett 4: Am vierten Brett kämpften Andreas und Mike Ahlich am längsten. Im Turmendspiel hatte weiß 2 Bauern mehr,die Andreas nicht mehr aufhalten konnte.

Endstand 7,5:0,5.

Trotz der sehr deutlichen Schruppe hat sich am Tabellenbild nicht soviel geändert. Ein Sieg gegen Ickern in der nächsten Runde am 22.03.26 muss irgendwie her.

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