Autorenname: Andreas Winterberg

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Erfolgreicher Auftritt des SV Waltrop beim Grundschulturnier in Recklinghausen

Am 16. Mai war der SV Waltrop beim Grundschul-Schachturnier des Recklinghäuser SV mit Nick Kropat und Till Krolik vertreten – und beide zeigten starke Leistungen.

Im Hauptturnier gingen 22 Kinder an den Start. Gespielt wurden 7 Runden Schnellschach. Dabei traten zunächst alle Kinder in einem gemeinsamen Teilnehmerfeld gegeneinander an. Erst in der abschließenden Wertung wurde zwischen Kindern mit DWZ und Kindern ohne DWZ unterschieden. Die jeweils besten drei Kinder jeder Gruppe wurden mit einem Pokal ausgezeichnet.

In der Wertung der Kinder ohne DWZ überzeugte Nick Kropat mit einem starken Turnier und sicherte sich einen hervorragenden 2. Platz.

Till Krolik spielte ebenfalls lange um die Spitzenplätze mit und lag bis kurz vor Schluss auf Podiumskurs. Erst eine Niederlage in der letzten Runde verhinderte eine Platzierung unter den ersten Drei, sodass er sich am Ende dennoch über einen sehr guten 4. Platz freuen durfte.

Parallel zum Hauptturnier fand außerdem ein Räuberschachturnier für Kita-Kinder statt. Auch dort war der SV Waltrop indirekt vertreten: Präsident Wilfried Krolik fungierte bei dieser ungewöhnlichen Veranstaltung als Schiedsrichter

Ein herzlicher Dank gilt dem Recklinghäuser SV für die Ausrichtung dieses gelungenen Kinderturniers, insbesondere Organisator Roland Mecklenburg für die hervorragende Vorbereitung. Für den gewohnt souveränen und reibungslosen Ablauf des Hauptturniers sorgte einmal mehr der erfahrene und beliebte Schiedsrichter Franz Schulze Bisping.

Allgemein

Atilla Öztekin besiegt „The Big Greek“

Am 9. Mai 2026 nahm der SV Waltrop mit vier Spielern an einem besonderen Schachevent in Datteln teil. Der SV Datteln hatte mit Georgios Souleidis („The Big Greek“) einen der bekanntesten deutschen Schach-YouTuber zu einem Simultanturnier eingeladen. Der Internationale Meister, Autor und Schachtrainer begeistert auf seinem YouTube-Kanal eine große Schach-Community mit Partien, Analysen und Trainingsinhalten.

Insgesamt stellte sich Souleidis 33 Herausforderern, darunter die Waltroper Atilla Öztekin, Taylan Öztekin, Wilfried Krolik und Georg Goebel

Aus Sicht des SV Waltrop verlief das Simultan erfolgreich: Atilla Öztekin gewann seine Partie, sein Bruder Taylan erreichte ein Remis. Das Gesamtergebnis lautete 28:5 für TBG.

Wer wissen möchte, wie Atilla dieses Kunststück gelang, kann sich die Analyse der Partie auf dem YouTube-Kanal von Georgios Souleidis ansehen

Ein herzlicher Dank geht an den SV Datteln für die gelungene Organisation dieser schönen Schachveranstaltung und natürlich auch an Georgios Souleidis, der sich nach dem Simultan auch Zeit für Gespräche und gemeinsame Erinnerungsfotos nahm.

SV Waltrop I

Erste Mannschaft sichert den Klassenerhalt

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war eindeutig: Verlieren verboten! Da davon auszugehen war, dass der direkte Konkurrent SC Hansa Dortmund gegen Eichlinghofen punkten würde, war die Rechnung klar: Ein Mannschaftspunkt würde höchstwahrscheinlich genügen, ein Sieg – egal in welcher Höhe – den Klassenerhalt sichern. Entsprechend motiviert und in Bestbesetzung trat die erste Mannschaft des SV Waltrop an die Bretter.

Im Laufe der Saison hatte das Team mehrfach unglücklich Punkte liegen lassen – doch im Heimspiel gegen Meschede lief diesmal alles wie am Schnürchen. Früh sorgten Jan Meier, Andreas Winterberg und Jörn Gasper mit drei Siegen für eine komfortable Führung. Zwei Remis von Martin Drewes und Dr. Rolf Breidenbach bedeuteten das 4:1 – der wichtige Mannschaftspunkt war damit frühzeitig gesichert.

Spätestens als der Gegner von Dogukan Atali in Zeitnot einen forcierten Gewinn ausließ und die Partie am fünften Brett komplett kippte, war die Erleichterung bei Spielern und Zuschauern deutlich spürbar. Zwar mussten sich Marius Eckert und Atilla Öztekin an den Spitzenbrettern geschlagen geben, doch das tat der Freude keinen Abbruch: Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg.

BrettSV Waltrop 5:3Meschede
1Marius Eckert (2086)0 : 1Stefan Arndt (2129)
2Atilla Öztekin (2071)0 : 1Bernhard Rittmeier (2206)
3Jörn Gasper (2008)1 : 0Andre Weber (2009)
4Andreas Winterberg (2073)1 : 0Bert Hollmann (2096)
5Dogukan Atali (1996)1 : 0Gerhard Dyballa (1956)
6Martin Drewes (1974)½ : ½Andreas Kampert (1924)
7Dr. Rolf Breidenbach (1988)½ : ½Dirk Hoppe (—)
8Jan Meier (1912)1 : 0Armin Bartel (—)

Mit diesem Sieg springt der SV Waltrop sogar noch auf Platz 5 der Abschlusstabelle. Auch für die Gäste aus Meschede gab es Grund zur Freude. Punktgleich und mit identischen Brettpunkten setzte sich der Schachverein Meschede e.V. dank des direkten Vergleichs knapp vor Hansa Dortmund und sicherte sich ebenfalls den Klassenerhalt.

PlatzMannschaftSpMPBP
1.SK Blauer Springer Paderborn91745
2.SK Münster II91240½
3.SK Werther91034½
4.Hammer SC91033½
5.SV Waltrop9938½
6.SV Königss. Hamm9836
7.Schachverein Meschede 9834½
8.SC Hansa Dortmund9834½
9.Bielefelder SK II9432
10.SV Eichlinghofen9431

Damit spielt Waltrop I in der Saison 2026/2027 bereits zum dritten Mal in Folge in der NRW-Klasse – ein starker Erfolg.

Glückwunsch an alle Spieler, die in dieser Saison für das Flaggschiff des Vereins auf Punktejagd gegangen sind. Ein besonderer Dank gilt zudem Wilfried Krolik, der bei allen Heimspielen unterstützte, bereits früh am Morgen alles vorbereitete und die Spieler zuverlässig mit Kaffee, Obst und Süßigkeiten versorgte.

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Waltroper Nachwuchs beim 8. Borkener Jugendopen

Am 25. April 2026 fand in Borken das 8. Borkener Jugendopen statt. Das traditionsreiche Schnellschachturnier, ausgerichtet vom TV Borken, zog zahlreiche Nachwuchsspieler aus der Region an und war ein großes Turnier im Jugendbereich. Gespielt wurde in unterschiedlichen Altersklassen im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. In der U8 wurden 7 Runden gespielt, in den anderen Altersklassen sogar 9.

Der SV Waltrop war mit einer engagierten Gruppe junger Spieler vertreten: Till Krolik, Jona Chernuchin, Nick Kropat, Alexander Hartmann, Henry Held, Ezaldin Almefleh und Mats Becker stellten sich der Konkurrenz in ihren jeweiligen Altersklassen. Begleitet wurde das Team von Präsident Wilfried Krolik sowie einer unterstützenden Elterngruppe. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war durchweg gut und machte den Ausflug zu einem gemeinsamen Erlebnis. Für zusätzliche Motivation sorgte zudem der „Grabbeltisch“, von dem alle Teilnehmer einen kleinen Sachpreis mit nach Hause nehmen konnten.

Die Ergebnisse der Waltroper Spieler im Überblick:
U8: 11. Platz Till Krolik (4,0 Punkte)
U12: 18. Platz Jona Chernuchin (5,0 Punkte), 20. Platz Nick Kropat (4,5 Punkte), 21. Platz Alexander Hartmann (4,0 Punkte), 30. Platz Henry Held (3,0 Punkte)
U14: 23. Platz Ezaldin Almefleh (4,0 Punkte)
U18: 6. Platz Mats Becker (4,5 Punkte)

Die stark besetzten Teilnehmerfelder machten deutlich, wie hoch das Niveau an der Spitze war. Unsere Spieler sammelten dabei wertvolle Erfahrungen gegen teils deutlich stärkere Gegner. Besonders zufrieden zeigte sich Präsident Wilfried Krolik mit mehreren Spielern, die mit einer ausgeglichenen Punkteausbeute von rund 50 % ein solides Turnier spielten. „Im Moment betreiben wir vor allem Breitensport. Die Jugend braucht Zeit und Erfahrung. Turniere sind wichtig – aber genauso das Training zu Hause. Das ist ein Prozess über Jahre.“ Mit Blick nach vorne plant der SV Waltrop, im kommenden Jahr wieder eine Jugendmannschaft auf Ruhrgebietsebene ins Rennen zu schicken

Der SV Waltrop bedankt sich beim TV Borken für die hervorragende Organisation und die wunderbaren Turnierbedingungen. Gerne wieder! ♟️

Allgemein

Atilla Öztekin ist neuer Vereinsmeister

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des SV Waltrop 1922 endete mit einem hochspannenden Finale. Bereits vor der letzten noch ausstehenden Nachholpartie hatte sich ein Zweikampf an der Spitze abgezeichnet: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg gewannen jeweils alle ihre Partien gegen die übrigen Teilnehmer, sodass ihr direktes Duell über den Titel entscheiden musste

In dieser entscheidenden Begegnung wurde Atilla zunächst von einer eher ungewöhnlichen Eröffnungswahl überrascht. Andreas erspielte sich einen positionellen Vorteil, tauschte jedoch zu früh einen Springer ab, um das Läuferpaar zu sichern, anstatt die Stellung weiter zu verstärken. Ein folgenschwerer Fehler sorgte wenig später dafür, dass Atilla sein starkes Bauernzentrum in Bewegung setzen konnte. Die Stellung kippte daraufhin endgültig zu seinen Gunsten, und Atilla verwertete seinen Vorteil konsequent.

Mit einer makellosen Ausbeute von 7 Punkten aus 7 Partien krönte sich Atilla verdient zum Vereinsmeister 2026. Andreas muss sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Auch der Kampf um Rang drei wurde erst in der letzten noch offenen Nachholpartie entschieden: Mit den schwarzen Steinen setzte sich Jörg Hilbig gegen Wilfried Krolik durch und sicherte sich damit den dritten Platz. In einer interessanten Konstellation mit zwei Springern gegen einen Turm fehlte Wilfried die nötige Koordination zwischen seinen Figuren und dem König, sodass Jörg schließlich einen Springer forciert gewinnen und die Partie für sich entscheiden konnte.

Mit diesem Sieg zog Jörg noch an Georg Goebel und Marcel Glacki, der ein sehr starkes Turnier spielte, vorbei. Wilfried Krolik blieb dagegen bei 2,5 Punkten stehen und belegte Platz sechs.

Die Tabelle komplettieren Holger Muschal und Udo Spruta auf den weiteren Plätzen. Beiden Waltropern gebührt ein Kompliment, da sie sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld behaupteten und wertvolle Turniererfahrung sammeln konnten

SV Waltrop V

Fünfte verliert Kellerduell – Abstiegssorgen wachsen

Die 5. Mannschaft des SV Waltrop musste im wichtigen Kellerduell gegen Drewer 3 eine knappe 2,5:3,5-Niederlage hinnehmen und verpasst damit eine große Chance, im Abstiegskampf Boden gutzumachen.

Personell musste das Team auf Wilfried Krolik verzichten, der die Konfirmation seines Enkelkindes besuchte. Zum Endspurt war er jedoch vor Ort und unterstützte seine Mannschaftskollegen.

Der Wettkampf begann aus Waltroper Sicht ungünstig. An den Brettern 4 und 5 gerieten Nick Kropat und Jona Chernuchin früh in Nachteil. Gegen ihre erfahrenen Gegner mussten beide bereits in der Anfangsphase Material abgeben und konnten die Partien trotz Gegenwehr nicht mehr retten – 0:2.

Für den ersten Punkt sorgte Piet Kircher an Brett 3. Er nutzte eine ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners konsequent aus und gewann früh Material. Auch wenn die Verwertung zwischenzeitlich nicht ganz reibungslos verlief, brachte er den Sieg sicher ins Ziel und verkürzte auf 1:2. Mit 5 Punkten aus 7 Partien bestätigt er seine starke Form.

Am zweiten Brett musste sich anschließend Andrii Yanchenko geschlagen geben. In einer Sizilianischen Partie verlor er früh durch einen Doppelangriff einen Bauern und geriet zunehmend unter Druck. Trotz engagierter Gegenwehr war die Stellung nach einem weiteren Bauernverlust nicht mehr zu halten – 1:3.

Luis Wald an Brett 6 zeigte erneut eine überzeugende Leistung. Nach ruhigem Aufbau übernahm er zunehmend die Initiative und setzte seinen Gegner Schritt für Schritt unter Druck. Mit seinem Sieg verkürzte er auf 2:3 und steht nun bei starken 5,5 Punkten aus 6 Partien.

Damit lag die Verantwortung bei Mats Becker am Spitzenbrett.

Er spielte auf Gewinn und erarbeitete sich Vorteile, um zumindest noch das Mannschaftsremis zu sichern. In der Zeitnotphase seines Gegners verpasste er jedoch eine noch aussichtsreichere Fortsetzung. Nach mehreren Abtäuschen verflachte die Stellung, und ein zentral postierter gegnerischer Springer schränkte seine Möglichkeiten ein. Am Ende blieb nur die Zugwiederholung.

Endstand: 2,5:3,5.

Fazit:
Eine knappe, aber insgesamt nicht unverdiente Niederlage. Der frühe Rückstand erwies sich als zu große Hypothek. Positiv hervorzuheben ist weiterhin die Entwicklung der jungen Spieler, insbesondere Piet und Luis zählen zu den erfolgreichsten Punktesammlern der Mannschaft.

In den verbleibenden Begegnungen wird eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein, um den Klassenerhalt zu sichern. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 17. Mai auswärts gegen Erkenschwick 6.

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Riesenschachbrett am Lehnemannshof fertiggestellt

Heute war es endlich so weit: Der Schachverein Waltrop konnte das von der Rudolf-Schumacher-Stiftung gesponserte neue Riesenschachbrett am Lehnemannshof erstmals bespielen. Mit großer Begeisterung wurde die fertig gestellte Anlage direkt ausprobiert und lädt ab sofort zum gemeinsamen Spiel unter freiem Himmel ein.

Besonders im Sommer wird das Riesenschachbrett aktiv in das Jugendtraining eingebunden:
📅 freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr sowie
📅 samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr
treffen sich hier unsere Nachwuchsspielerinnen und -spieler, um spielerisch zu lernen und gemeinsam Spaß am Schach zu haben.

Darüber hinaus steht das Riesenschachbrett auch allen interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie Gästen des Lehnemannshofes offen. Ganz im Sinne von „Schach für jedermann“ – ob Anfänger, Gelegenheitsspieler oder erfahrener Taktiker.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Rudolf-Schumacher-Stiftung, die mit ihrem Engagement und ihrer großzügigen Unterstützung dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat. Mit dem Riesenschachbrett ist ein dauerhafter Treffpunkt entstanden, der das Miteinander stärkt und den Lehnemannshof zusätzlich belebt. Eine offizielle Einweihung mit Rudolf Schumacher als Vertreter der Stiftung wird noch geplant.

Der Vorsitzende des Schachvereins, Wilfried Krolik, bringt es auf den Punkt:
„Das ist einfach eine richtig tolle Sache – draußen Schach spielen, zusammenkommen, ganz unkompliziert. Genau so soll es sein.“

Wir freuen uns auf viele spannende Partien – kommt vorbei und spielt mit!

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Osterblitzen 2026 beim SV Waltrop – Rekordbeteiligung sorgt für beste Stimmung

Großer Andrang beim diesjährigen Osterblitzturnier des SV Waltrop: Insgesamt 28 Teilnehmer fanden den Weg ans Brett und spielten um die traditionellen bunten Ostereier, die wie gewohnt von Vereinspräsident Wilfried Krolik organisiert wurden.

Ob das parallel laufende Kandidatenturnier mit Matthias Blübaum oder das Grenke Chess Festival mit Magnus Carlsen zusätzliche Motivation geliefert haben, lässt sich nicht sicher sagen. Fest steht jedoch: Die Begeisterung für Schach war in Waltrop deutlich spürbar. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Vorstand über die Rekordteilnehmerzahl.

Aufgrund des großen Zuspruchs wurde kurzerhand in den großen Saal umgezogen. Gespielt wurden 13 Runden im Schweizer System mit dem Zeitmodus 3+2. Das Teilnehmerfeld überzeugte durch eine gelungene Mischung aus erfahrenen Spielern und Turnierneulingen. Besonders bemerkenswert: Gleich sieben Spieler aus der ersten Mannschaft sorgten für ein hohes spielerisches Niveau an der Spitze.

Auch altersmäßig war das Feld breit aufgestellt. Der jüngste Teilnehmer war der sechsjährige Till Krolik. Gemeinsam mit seinem Vater Christoph und seinem Großvater Wilfriedging er an den Start. Zudem waren auch die Familien Neumann, Yanchenko, Meier und Öztekin jeweils mit zwei Mitgliedern vertreten.

Sportlich setzte sich Atilla Öztekin souverän durch. Mit konstant starken Leistungen übernahm er früh die Tabellenführung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Andreas Winterberg und Marius Eckert.

Der Endstand nach 13 Runden Blitzschach

PlatzNamePunkte
1Öztekin, Atilla11,5
2Winterberg, Andreas11
3Eckert, Marius10
4Schmidt, Sebastian9,5
5Meier, Jan8,5
6Öztekin, Taylan8
7Cosic, Tarik7
8Rips, Frank7
9Breidenbach, Rolf Dr.7
10Goebel, Georg7
11Drewes, Martin7
12Neumann, Robert7
13Meier, Marc7
14Hilbig, Jörg7
15Wald, Luis David7
16Arlt, Andreas6,5
17Becker, Mats6,5
18Solga, Theodor6,5
19Krolik, Wilfried6
20Neumann, Frank6
21Almefleh, Ezaldin6
22Yanchenko, Vlad4,5
23Yanchenko, Andrii4
24Kropat, Nick4
25Hartmann, Alexander3,5
26Zielazny, Christoph3
27Hölzer, Anton2
28Krolik, Till2

Weitere Turnierinformationen, die vollständige Tabelle einschließlich aller Feinwertungen sind online auf online auf Chess-Results abrufbar.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das Osterblitzturnier 2026 war nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch atmosphärisch ein voller Erfolg. Besonders erfreulich war dabei auch die generationenübergreifende Beteiligung im Verein.

Der SV Waltrop wünscht allen Schachfreunden, ihren Familien sowie den Besuchern unserer Homepage ein frohes und entspanntes Osterfest!

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Vereinsmeisterschaft auf der Zielgeraden – Entscheidung fällt in den Nachholpartien

Die Vereinsmeisterschaft befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Die regulären Spieltage sind bereits abgeschlossen, doch einige Nachholpartien stehen noch aus und werden bis Ende April ausgetragen. Erst danach wird der neue Vereinsmeister endgültig feststehen.

An der Tabellenspitze hat sich ein spannendes Duell entwickelt: Atilla Öztekin und Andreas Winterberg führen das Feld mit jeweils 5 Punkten an. Lediglich die Feinwertung trennt die beiden aktuell voneinander. Brisant: Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter steht noch aus und dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel bringen.

Dahinter folgt ein enges Mittelfeld. Georg Goebel und Marcel Glacki liegen mit jeweils 3,5 Punkten gleichauf und haben noch Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Auch Jörg Hilbig (3 Punkte) kann mit einem starken Endspurt noch nach vorne rücken.

Diese Partien stehen noch aus:

  • Andreas Winterberg – Atilla Öztekin
  • Atilla Öztekin – Jörg Hilbig
  • Georg Goebel – Andreas Winterberg
  • Wilfried Krolik – Jörg Hilbig
  • Wilfried Krolik – Udo Spruta

Während das Spitzenduell vermutlich über den Titel entscheidet, geht es in den übrigen Begegnungen vor allem um die Platzierungen im Mittelfeld.

Damit bleibt die Vereinsmeisterschaft bis zum Schluss spannend. Die ausstehenden Partien versprechen noch einmal interessante und richtungsweisende Begegnungen, bevor Ende April der neue Vereinsmeister feststeht.

SV Waltrop II

Moral bewiesen: Waltrop 2 trotzt Favoriten ein 4:4 ab

Die zweite Mannschaft zeigte im letzten Heimspiel der Saison noch einmal großen Kampfgeist und erkämpfte sich ein starkes 4:4 gegen die favorisierten Gäste aus Essen.

BrettSV Waltrop 2DWZErgebnisSF Essen-Katernberg 3DWZ
1Schmidt, Sebastian19300 : 1Gassmann, Volker2073
2Goebel, Peter20051 : 0Stremmel, Ralf2069
3Dimitriadis, Elias18570 : 1Rosen, Willy1980
4Cosic, Tarik17591 : 0Krüger, Erich1964
5Goebel, Georg17530 : 1Blome, Simon1904
6Meier, Marc16800 : 1Jahrke, Jonas1865
7Webert, Georg15801 : 0Rasch, Lukas1801
8Wald, Luis David1 : 0Klas, Friedrich Günther1445

Brett 1: Sebastian kam schlecht aus der Eröffnung, verlor früh einen Bauern und seine Stellung brach anschließend schrittweise zusammen – 0:1.

Brett 5: Georg G. musste lange mit einer gedrückten Stellung und zunehmender Zeitnot kämpfen. Ein taktischer Fehler kostete schließlich einen Turm – 0:2.

Brett 7: Ersatzmann Georg W., der erst am Morgen von seinem Einsatz erfuhr, zeigte eine starke Leistung. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel erreichte er die bessere Stellung. Ein verzweifeltes Figurenopfer seines Gegners brachte keine Kompensation – Georg blieb wachsam und gewann souverän. Mit nun 3,5 aus 4 spielt er bislang eine herausragende Saison – 1:2.

Brett 8: Für den Ausgleich sorgte der zweite Ersatzspieler Luis. Im Endspiel profitierte er von einem groben Fehler seines Gegners, der ein verlorenes in ein gewonnenes Endspiel verwandelte – 2:2.

Brett 6: Marc kam gut aus der Eröffnung und stand aktiver, willigte jedoch zu früh in Abtäusche ein. Im Springer-Turm-Endspiel ging ein Bauer verloren, der gegnerische Freibauer entschied die Partie – 2:3.

Brett 2: Peter stellte mit viel Geduld den Ausgleich wieder her. In einem zähen Damenendspiel fand er ein starkes Zwischenschach und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab – 3:3.

Brett 3: Elias hielt gegen den starken Essener FIDE-Meister Willy Rosen lange dagegen. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern kämpfte er zäh, doch zwei Minusbauern gaben letztlich den Ausschlag – 3:4.

Brett 4: Tarik sorgte schließlich für den verdienten Mannschaftspunkt. In einer langen Partie gegen Erich Krüger stand er über weite Strecken besser. Zwar entstand ein objektiv wohl remisliches Turmendspiel, doch ein Fehler seines Gegners ermöglichte ihm den entscheidenden Durchbruch – 4:4.


Auch wenn der Abstieg aus der Verbandsliga bereits feststeht, zeigte der SV Waltrop 2 noch einmal eindrucksvoll, dass in der Mannschaft weiterhin Leben steckt. Gegen starke Essener bewies das Team Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist bis zur letzten Partie.

Zum Abschluss der Saison steht für den SV Waltrop am 26. April die letzte Runde in Ahlen an.

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