Autorenname: Andreas Winterberg

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Dähnepokal: Georg steht im Halbfinale

Beim diesjährigen Dähnepokal auf Bezirksebene vertreten Wilfried Krolik und Georg Goebel die Farben des Schachvereins Waltrop. Die erste Runde wurde zentral beim SV Recklinghausen-Süd im Bürgerhaus Süd ausgetragen.

Leider fanden sich in diesem Jahr lediglich sieben Spieler aus dem gesamten Bezirk zum Wettbewerb ein. Gespielt wird der Dähnepokal im klassischen KO-System – vergleichbar mit dem DFB-Pokal: Zunächst wird eine Partie mit langer Bedenkzeit gespielt. Endet diese remis, entscheiden Blitzpartien über das Weiterkommen.

Entscheidung im Blitz

Beide Waltroper lieferten in der klassischen Partie eine solide Vorstellung ab und trennten sich jeweils remis von ihren Gegnern – das bedeutete: Blitzentscheid!

Für Wilfried kam es dabei erneut zum Duell mit seinem „Angstgegner“ Burkhard Koch. Leider musste er sich im Stichkampf geschlagen geben und schied aus dem Wettbewerb aus.

Georg dagegen zeigte im Blitz gegen den Ickerner Spieler Bodo Nizak eine konzentrierte und souveräne Leistung und setzte sich klar mit 2:0 durch.

Halbfinale erreicht

Durch das kleine Teilnehmerfeld mit nur sieben Spielern steht Georg damit bereits im Halbfinale des Bezirkspokals!

In der nächsten Runde hat er Heimrecht gegen den Recklinghäuser Spitzenspieler Ralf Callenberg, der aktuell auch die Bezirkseinzelmeisterschaft anführt. Eine anspruchsvolle Aufgabe – aber durchaus eine reizvolle Herausforderung!

Wir drücken Georg fest die Daumen für das Halbfinale! ♟️

SV Waltrop V

Ärgerliche Niederlage gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht

Mit einer knappen 2,5 : 3,5-Niederlage kehrte unsere Nachwuchsmannschaft vom Auswärtsspiel bei Erkenschwick 7 zurück. Besonders bitter: Die Gastgeber waren vor diesem Spieltag noch ohne Punktgewinn Tabellenletzter in der 2. Kreisliga – entsprechend groß war die Hoffnung, wichtige Mannschaftspunkte mitzunehmen.

Ergebnisse im Überblick

BrettWaltrop 5DWZErgebnisErkenschwick 7DWZ
1Wilfried Krolik14710 – 1Andreas Robert Kardys1498
2Andrii Yanchenko10360 – 1Christian Scholtholt1373
3Piet Kircher11451 – 0Uwe Malessa964
4Nick Kropat0 – 1Udo Willi Skaun1038
5Jona Chernuchin0,5 – 0,5Sabrina Allen983
6Luis David Wald1 – 0David Prinzen

Endstand: 3,5 : 2,5 für Erkenschwick 7


Die erfreulichen Aspekte zuerst

Piet Kircher und Luis Wald holten die beiden vollen Punkte für Waltrop. Beide waren nach ihren Partien zwar nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrem Spiel und ließen zwischenzeitlich Chancen für ihre Gegner zu, die glücklicherweise ungenutzt blieben. Am Ende konnten sich jedoch beide Waltroper dank ihrer größeren Spielstärke und besseren Nerven durchsetzen und ihre Partien gewinnen.

Ein persönlicher Erfolg gelang auch Jona Chernuchin: Mit seinem Remis erzielte er erstmals in einem Mannschaftskampf einen halben Punkt und legte damit einen Grundstein für seine lang ersehnte erste DWZ – ein wichtiger Entwicklungsschritt.


Wo der Mannschaftskampf verloren ging

An Brett 1 musste Wilfried Krolik eine besonders ärgerliche Niederlage hinnehmen. Nach einer misslungenen Eröffnung geriet er früh unter Druck. Zwar ließ ihn sein Gegner noch einmal zurück ins Spiel kommen, doch im Turmspiel verpasste Wilfried den möglichen Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel. Stattdessen kippte die Partie vollständig: Das Turmendspiel ging verloren, ein schwarzer Freibauer war am Ende nicht mehr aufzuhalten.

Auch Andrii Yanchenko kam im Damengambit zunächst ordentlich aus der Eröffnung. Als Nachziehender hielt er gut mit, bis ein Rechenfehler Material kostete. Trotz großen Kampfgeistes blieb die Aufholjagd unbelohnt.

Für Nick Kropat verlief der Wettkampf ebenfalls unglücklich. Gegen eine für ihn ungewohnte Eröffnung fand er keinen klaren Plan und wurde schrittweise überspielt.


Ausblick

Mund abputzen, weitermachen: Am 19. April steht die nächste Begegnung an. Bis dahin hat die Mannschaft eine längere Regenerationsphase, um anschließend wieder fokussiert und geschlossen anzugreifen.


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Dritter Spieltag der Vereinsmeisterschaft – Favoriten weiter mit weißer Weste

Am 17.02. fand der dritte Spieltag der Vereinsmeisterschaft statt – und erneut setzten sich überwiegend die Favoriten durch.

Ergebnisse – 3. Spieltag

PaarungErgebnis
Marcel Glacki – Andreas Winterberg0 – 1
Udo Spruta – Jörg Hilbig0 – 1
Holger Muschal – Atilla Öztekin0 – 1
Wilfried Krolik – Georg Goebel½ – ½

Schon kurz nach „Anpfiff“ konnte Atilla Öztekin seinen dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen. Holger Muschal versuchte ihn zwar mit dem für ihn ungewöhnlichen Königsbauernzug nach e4 zu überraschen, doch gegen Atillas scharfen Sizilianer war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.

Auch Jörg Hilbig spielte eine souveräne Partie. Mit den schwarzen Steinen übernahm er früh die Initiative, knackte gekonnt die gegnerische Königsstellung und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Deutlich mehr Arbeit hatte Andreas Winterberg gegen Marcel Glacki. Marcel wählte mit Weiß seine Lieblingseröffnung, die zu einer geschlossenen, positionell anspruchsvollen Stellung führte. Andreas investierte viel Zeit, um den richtigen Hebel zu finden. Im Endspiel zahlte sich die Geduld aus: Seine Bauernmehrheit am Damenflügel setzte sich in Bewegung und führte schließlich zum Gewinn einer Leichtfigur. Marcel versuchte später noch, mit hübschen Pattfallen zu tricksen, doch Andreas ließ sich nicht dazu verleiten, den „vergifteten“ Läufer zu schlagen.

In der vierten Partie kam Wilfried Krolik mit seinem geliebten „Vincent-Keymer-System“ zu einem Teilerfolg gegen Georg Goebel. Schwarz konnte zwar bequem ausgleichen, doch nach zahlreichen Abtäuschen entstand ein Läuferendspiel, das wohl nicht mehr für Schwarz zu gewinnen war. Ein kleiner Überraschungserfolg für Wilfried, der zuletzt liebevoll dafür kritisiert wurde, dass die Erfolge mit seiner neuen Lieblingswaffe noch ausblieben.

Tabellenlage

Nach drei Runden haben die beiden DWZ-Favoriten Atilla Öztekin und Andreas Winterberg weiterhin eine blütenreine Weste und führen das Feld an. Schatzmeister Jörg Hilbig kann allerdings noch gleichziehen: In der einzigen offenen Nachholpartie gegen Wilfried Krolik hat er die Chance, den Anschluss herzustellen. Vorher sollte er sich jedoch einen guten Plan gegen das Vincent-Keymer-System zurechtlegen.

Am kommenden Dienstag (24.02.) pausiert die Vereinsmeisterschaft, da das zweite Monatsabschlussblitzen des Jahres auf dem Programm steht. ♟️

SV Waltrop II

Abstiegskampf spitzt sich zu – Waltrop 2 jetzt Letzter

BrettWaltrop 2ErgebnisBrambauer 1
1Öztekin, Taylan (2012)0 – 1Himmel, Hansjörg (2167)
2Schmidt, Sebastian (1930)½ – ½Remmler, Volker (2003)
3Dimitriadis, Elias (1857)0 – 1Koth, Stefan (2017)
4Cosic, Tarik (1734)½ – ½Wagner, Norbert (2031)
5Goebel, Georg (1753)1 – 0Czeratzki, Michael (1826)
6Seref, Serkan (1708)–/+Jochmann, Christian (1826)
7Meier, Marc (1680)1 – 0Zimmermann, Dirk (1867)
8Odenwald, Andreas (1561)0 – 1Rips, Frank (1747)

Die zweite Mannschaft des SV Waltrop steckt weiter tief im Tabellenkeller fest. Nach der 3 : 5-Niederlage gegen den SC DB Brambauer 1 übernimmt Waltrop 2 nun die rote Laterne der Liga. Dabei begann der Mannschaftskampf bereits denkbar unglücklich.

Schon nach 30 Minuten geriet Waltrop ins Hintertreffen: Durch ein Missverständnis ging Brett 6 kampflos an die Gäste – ein bitterer Start, der die Mannschaft früh unter Druck setzte.

An Brett 8 musste Andreas Odenwald bereits in der Eröffnung am Königsflügel heftigen Druck aushalten. Sein Gegner baute konsequent Initiative auf, nach rund zwei Stunden Spielzeit war die Stellung nicht mehr zu halten – 0 : 2 aus Waltroper Sicht.

Erfreulich war das Remis von Sebastian Schmidt an Brett 2. Nach längerer Durststrecke zeigte er eine stabile Leistung und erkämpfte sich gegen einen starken Gegner einen halben Punkt – wichtig für Moral und Selbstvertrauen.

Marc Meier bleibt weiterhin der Punktegarant der Zweiten. Mit makelloser Bilanz spielte er auch diesmal gewohnt mutig nach vorne. Sein risikoreiches Spiel zahlte sich aus: Im Endspiel verwertete er eine gewonnene Stellung souverän und verkürzte für Waltrop.

Auch Georg Goebel bewies Kampfgeist. Nach passiver Eröffnungsphase gelang es ihm, sich Schritt für Schritt zu befreien. Mit etwas Fortune erreichte er schließlich ein gewonnenes Endspiel und brachte den ganzen Punkt nach Hause.

Weniger glücklich verlief die Partie für Elias Dimitriadis an Brett 3. In der Englischen Eröffnung geriet er früh in Schwierigkeiten, musste strukturelle Schwächen hinnehmen und stand dauerhaft unter Druck. Schließlich stellte er in angespannter Lage eine Figur ein – die Partie war nicht mehr zu retten.

Tarik Cosic (Brett 4) wurde in der Eröffnung überrascht und verlor zunächst eine Figur. Doch er profitierte von Ungenauigkeiten seines Gegners, kämpfte sich stark zurück ins Spiel und sicherte sich noch ein respektables Remis.

An Brett 1 geriet Taylan Öztekin früh in Zeitnot. In einem komplizierten Mittelspiel verteidigte er sich lange umsichtig, doch der chronische Zeitmangel wurde ihm letztlich zum Verhängnis. Ein fataler Fehler entschied die Partie zugunsten der Gäste.

Fazit

Trotz zweier Einzelsiege und kämpferischer Leistungen reichte es am Ende nicht. Mit dem 3 : 5 steht Waltrop 2 nun am Tabellenende der Verbandsliga 2. Der Klassenerhalt rückt in weitere Ferne – doch noch sind Punkte zu vergeben. In den kommenden Runden braucht es allerdings eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen besseren Start, um das Ruder noch herumzureißen.

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Runde 2: Favoritensiege und eine Überraschung

Am vergangenen Dienstag wurde die zweite Runde der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. In allen vier Begegnungen waren die DWZ-Unterschiede deutlich, zudem hatten die Favoriten jeweils die weißen Steine und damit den Anzugsvorteil. Entsprechend setzte sich an drei Brettern die höhere Spielstärke durch – doch eine Partie sorgte für eine kleine Sensation.

Ergebnisse 2. Runde

Georg Goebel – Marcel Glacki 0,5–0,5
Atilla Öztekin – Wilfried Krolik 1–0
Jörg Hilbig – Holger Muschal 1–0
Andreas Winterberg – Udo Spruta 1–0

Atilla Öztekin gewann seine Partie souverän. Wilfried Kroliks Eröffnungsexperiment mit der Owen-Verteidigung (1…b6?!) erwies sich dabei als nicht tragfähig. Atilla übernahm früh die Initiative und baute stetig Druck auf. Im weiteren Verlauf fing er schließlich einen verirrten Springer ein, gewann entscheidendes Material und brachte die Partie anschließend sicher nach Hause.

Auch Jörg Hilbig behielt gegen Holger Muschal die Oberhand. Holger spielte mutig auf und es entstand eine scharfe, zweischneidige Stellung mit Chancen auf beiden Seiten. Im weiteren Verlauf geriet jedoch der schwarze König zunehmend unter Druck. Jörg nutzte die geschwächte Königsstellung konsequent aus und setzte schließlich eine schöne Mattkombination an, die die Partie entschied.

Ebenso konnte Andreas Winterberg gegen Udo Spruta seinen frühen Stellungsvorteil aus dem Damengambit Schritt für Schritt ausbauen. Nach einer etwas ungenauen Behandlung der Eröffnung durch Udo übernahm Andreas die Initiative. Mit zunehmender Spieldauer verdichtete sich der Druck, bis Andreas entscheidendes Material gewann und die Partie sicher verwertete

Für die erste größere Überraschung des Turniers sorgte jedoch Marcel Glacki in seiner Partie gegen Georg Goebel. Georg gewann früh einen Bauern und zerstörte zudem das schwarze Rochaderecht – die Vorteile lagen klar auf seiner Seite. Doch eine spätere Ungenauigkeit – bildlich gesprochen „den zweiten Zug vor dem ersten gemacht“ – ermöglichte Marcel den Bauernrückgewinn. In der Folge stabilisierte er seine Stellung und konnte sich ins Remis retten.

Ausblick 3. Runde (17.02.)

Marcel Glacki – Andras Winterberg
Udo Spruta – Jörg Hilbig
Holger Muschal – Atilla Öztekin
Wilfried Krolik – Georg Goebel

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Kampf um den Vereinsmeisterschaftstitel hat begonnen

Die Vereinsmeisterschaft der Senioren des Schachvereins Waltrop 1922 e.V. ist am 03.02.2026 mit der ersten Runde gestartet. Gespielt wird vollrundig, also jeder gegen jeden, sodass sich am Turnierende ein aussagekräftiges Gesamtbild ergeben wird.

Die gute Nachricht: Aus allen fünf Waltroper Mannschaften sind Teilnehmer dabei. Die DWZ-Spanne von 2116 bis 933 sorgt für ein bunt gemischtes Feld mit Duellen zwischen altgedienten Turnierspielern und Turnierfrischlingen. Etwas schade ist allerdings, dass in diesem Jahr nur acht Teilnehmer an den Start gegangen sind.

Ergebnisse 1. Runde (03.02.2026)

Marcel Glacki – Udo Spruta 1–0
Holger Muschal – Andreas Winterberg 0–1
Wilfried Krolik – Jörg Hilbig wird nachgeholt
Georg Goebel – Atilla Öztekin 0–1

In der 1. Runde konnten sich bislang die Favoriten durchsetzen, wobei das Duell zwischen Vorsitzendem und Schatzmeister noch aussteht und mit Spannung erwartet wird.

Paarungen 2. Runde (10.02.2026)

Georg Goebel – Marcel Glacki
Atilla Öztekin – Wilfried Krolik
Jörg Hilbig – Holger Muschal
Andreas Winterberg – Udo Spruta

Die zweite Runde verspricht erneut interessante Partien – viermal David gegen Goliath, wenn die DWZ-Favoriten gegen Gegner mit spürbarem DWZ-Abstand antreten.

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Fünfte lässt Chancen liegen und unterliegt Altstadt

Am vergangenen Sonntag musste unsere Waltrop 5 eine knappe 2,0 : 4,0-Niederlage gegen Altstadt 2 hinnehmen.

BrettAltstadt 2 (DWZ)ErgebnisWaltrop 5 (DWZ)
1Almohammad, Moufak (1282)½ : ½Krolik, Wilfried (1471)
2Roh, Angelika (1412)1 : 0Becker, Mats (1328)
3Mischo, Osman (1236)0 : 1Yanchenko, Andrii (1036)
4Keblat, Günter (1219)1 : 0Kircher, Piet (1145)
5Stöcker, Philipp (1310)1 : 0Kropat, Nick (—)
6Wernitz, Peter (1817)½ : ½Wald, Luis David (—)

In mehreren Partien boten sich klare Siegchancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Hervorzuheben ist Luis, der gegen einen echten DWZ-Riesen mehr als gut mithielt und sogar ein Remisangebot ablehnte – ein starkes Zeichen und ein klarer Hinweis auf das große Potenzial unseres Neumitglieds.

Für einen Lichtblick sorgte Andrii, der nach einer längeren Durststrecke seinen ersten Saisonsieg feiern konnte – Glückwunsch!

Ein Blick auf die Tabelle gibt aktuell keinen Anlass zur Panik. Unsere Fünfte trifft im weiteren Saisonverlauf noch auf mehrere Mannschaften aus dem Tabellenkeller und hat damit weiterhin alle Möglichkeiten, wichtige Punkte zu sammeln.

Weiter geht es am 6. Februar mit einem Auswärtsspiel beim Erkenschwick 7, dem aktuellen Tabellenschlusslicht.

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Waltroper schon gemeldet – wer ist noch dabei in Herne?

Am Montag, 26. Januar 2026, startet die 27. Offene Herner Stadtmeisterschaft – ein traditionsreiches und beliebtes Turnier unserer Schachfreunde vom
Schachklub Sodingen/Castrop.

In den vergangenen Jahren waren regelmäßig Spieler des SV Waltrop am Start. Auch in diesem Jahr sind bereits Waltroper Spieler vorangemeldet, darunter Alica Foltin, die zwischen den Jahren in Rotenburg als Gastspielerin mit den Schachfreunden Essen-Werden die deutsche Vereinsmeisterschaft U20w gewonnen hat.

Vorangemeldet:
➡️ Alica Foltin, Tarik Cosic, Frank Neumann, Wilfried Krolik, Holger Muschal

👉 Wer hat Lust, sich anzuschließen und gemeinsam die Waltroper Farben in Herne zu vertreten?
Gespielt werden 7 Runden im Schweizer System, das Turnier ist DWZ-gewertet.

📍 Spielort: Falkschule, Castroper Str. 184, 44627 Herne-Sodingen
🕖 Spielbeginn: jeweils montags um 19:00 Uhr
📅 Termine: 26.01. | 02.02. | 09.02. | 23.02. | 02.03. | 09.03. | 16.03.2026
➡️ Rosenmontag (16.02.2026) spielfrei

🔗 Teilnehmerliste & weitere Informationen

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Daumendrücken für Piet

Für den SV Waltrop geht Piet Kircher bei der U16-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Ruhrgebiet an den Start, die vom 02. bis 05. Januar in Kranenburg ausgetragen wird. Gespielt werden 7 Runden im Schweizer System.

Als Nachrücker nahm Piet (Archivfoto) ohne Zögern den frei gewordenen Startplatz an und stellte sich bewusst der sportlichen Herausforderung. Dabei stehen für ihn der Spaß am Schach, das Sammeln weiterer Turniererfahrung und das Messen mit starken Gegnern im Vordergrund. Die U16 ist Teil einer großen Turnierveranstaltung, bei der zeitgleich auch die Altersklassen U12, U14 und U18 ihre Einzelmeister ermitteln.

Zu den Favoriten zählen andere Spieler. In der Startrangliste belegt Piet bei 12 Teilnehmern Rang 8, geht damit aber keineswegs chancenlos ins Turnier. In der jüngeren Vergangenheit hat er mehrfach gezeigt, dass er auch gegen höher eingeschätzte Gegner bestehen und Partien gewinnen kann.

Gerade ohne großen Erwartungsdruck kann Piet befreit aufspielen – und in einem Turnier über sieben Runden ist bekanntlich vieles möglich. Der SV Waltrop drückt fest die Daumen und wünscht gute Partien, starke Nerven und vor allem viel Freude am Schach! 💪♟️

👉 Ergebnisse & Paarungen auf Chess-Results

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Neujahrs-Schnellschachturnier 2026 beim SV Waltrop

Mit dem Neujahrs-Schnellschachturnier startete der Schachverein Waltrop traditionell in das neue (Schach-)Jahr. Um 15 Uhr fiel der Startschuss – für manchen nach der Silvesternacht gefühlt noch eine recht frühe Stunde, schachlich aber genau richtig, um langsam wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Für zusätzliche Motivation sorgte der Hinweis, dass als Preise noch die letzten Schoko-Nikoläuse vom Weihnachtsblitzen bereitstanden.

Gespielt wurden 7 Runden Schnellschach mit 10 Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement. Das Format ließ wenig Raum für langes Nachdenken und sorgte dafür, dass alle Beteiligten schnell wach waren. Neun Spieler nahmen teil, darunter erfahrene Vereinsmitglieder ebenso wie jüngere Spieler, was für ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld sorgte.

Foto: Wilfried Krolik und Jörg Hilbig spielten die letzte Partie des Tages. Das Duell zwischen Präsident und Schatzmeister endete mit einem Matt auf g7 (1:0).

Endstand

PlatzNameDWZPunkteBuchholzSB
1Andreas Winterberg21167.024.024.0
2Tarik Cosic17345.027.015.0
3Mats Becker13285.024.012.5
4Sebastian Schmidt19305.023.011.5
5Theodor Solga16804.021.07.0
6Jörg Hilbig16343.026.07.0
7Wilfried Krolik14713.024.54.5
8Ezaldin Almefleh2.025.53.0
9Alexander Hartmann1.024.53.0

Mit einer makellosen Bilanz von 7 Punkten aus 7 Partien setzte sich Andreas Winterberg souverän an die Spitze des Feldes. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze: Tarik Cosic, Mats Becker und Sebastian Schmidt erreichten jeweils 5 Punkte und lieferten sich ein enges Rennen, bei dem schließlich die Feinwertung über die Reihenfolge entschied.

Das Neujahrs-Schnellschachturnier bot einen gelungenen Start ins neue Jahr: sportlich, konzentriert und dennoch entspannt – genau die richtige Mischung, um nach dem Jahreswechsel wieder in den Schachmodus zu finden.

Der Schachverein Waltrop wünscht allen Leserinnen und Lesern ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2026 – am Brett wie außerhalb.

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