Waltrop 2 wurde vor dem zweiten Saisonspiel durch eine sehr veränderte Mannschaftsaufstellung ordentlich durcheinandergewirbelt. Neben Peter, Georg und Serkan musste krankheitsbedingt auch Marc passen. Hierfür kamen Sebastian, Theo, Ezaldin und unser Neuzugang Frank Einsatz. Allen noch einmal vielen Dank für die Bereitschaft (kurzfristig) zu spielen!
| Brett | Bochumer SV 4 | DWZ | Ergebnis | SV Waltrop 2 | DWZ |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Farzad Tahashi-Knoche | 1992 | ½ : ½ | Jan Meier | 1973 |
| 2 | Alexander Ivanov | 1965 | 1 : 0 | Tarik Cosic | 1950 |
| 3 | Stefan Hofer | 1962 | ½ : ½ | Elias Dimitriadis | 1940 |
| 4 | Michael Peters | 1986 | 0 : 1 | Jörg Hilbig | 1801 |
| 5 | Elchin Abdullayev | 1995 | 0 : 1 | Sebastian Schmidt | 1970 |
| 6 | Daniel Eimertenbrink | 1969 | 1 : 0 | Theodor Solga | 1815 |
| 7 | Thomas Lampe | 1971 | 1 : 0 | Ezaldin Almefleh | 1621 |
| 8 | Volker Bautz | 1862 | 0 : 1 | Frank Kirsch | 2113 |
| 1963 | 4 : 4 | 1898 |
Im Einzelnen:
Brett 6: Theo gegen Daniel Eimertenbrink (DWZ 1969)
Theo musste sich in gedrückter Stellung mit der Katalanischen Eröffnung auseinandersetzen. Am Ende verlor er einen Bauern und die Qualität und musste seinem Gegner gratulieren. Stand 0:1 aus Waltroper Sicht.
Brett 8: Frank gegen Volker Bautz (DWZ 1862)
Frank kam in ein Damenbauernspiel. Hier hatte der Gegner zunächst die strategisch bessere Bauernstellung, stellte sich jedoch einen Bauern ein und verlor. Frank brachte also den erhofften Punkt mit nach Hause. Stand 1:1.
Brett 2: Tarik gegen Alexander Ivanov (DWZ 1965)
In einer scharfen Eröffnungsstellung erwies sich Tariks Königsdeckung als zu schwach, sodass die Partie ein schnelles Ende nahm. Stand 1:2.
Brett 7: Ezaldin gegen Thomas Lampe (DWZ 1971)
An diesem Brett war mit rund 350 Punkten der DWZ-Abstand am größten. Aber Ezaldin machte seine Sache lange Zeit gut. Erst ein Qualitätsverlust in der dritten Stunde brachte ihn auf die Verliererstraße, und schließlich musste er seinem Gegner gratulieren. Stand 1:3.
Brett 4: Jörg gegen Michael Peters (DWZ 1986)
Mit den schwarzen Steinen kam Jörg in eine gedrückte Damengambitstellung, in der er sich nur durch das Anrühren von Beton zu helfen wusste.
Aus Jörgs Sicht öffnete der Gegner die Stellung nicht korrekt und er konnte durch ein Qualitätsopfer gutes Spiel bekommen. Die Figurenharmonie war dann besser als von Jörg zunächst erwartet, und so konnte der Waltroper nach 45 Zügen durch die Drohung von Matt oder Damengewinn die Partie für sich entscheiden. Stand 2:3.
Brett 5: Sebastian gegen Elchin Abdullayev (DWZ 1995)
Sebastian kam gut aus der Eröffnung. Sein Gegner übersah eine Springergabel, wodurch Sebastian die Qualität und zwei Bauern gewinnen konnte. Die damit haushoch gewonnene Stellung wurde anschließend leider verspielt beziehungsweise unnötig kompliziert gemacht.
Doch eine weitere Springergabel sorgte erneut für eine klare Gewinnstellung. Diesmal ließ Sebastian nichts mehr anbrennen und holte den wichtigen vollen Punkt. Stand 3:3.
Brett 3: Elias gegen Stefan Hofer (DWZ 1962)
Elias konnte nach einem schönen Bauernopfer in der Eröffnung Druck machen. Leider gewann er nur den Bauern zurück und musste nach einem Patzer im Endspiel mit Turm gegen Turm und Läufer kämpfen.
Ihm gelang das Remis, auch wenn Elias den vergebenen Siegchancen noch etwas nachtrauerte. Stand 3,5:3,5.
Brett 1: Jan gegen Farzad Tahashi-Knoche (DWZ 1992)
Im Mittelspiel gewann Jan eine Figur, wickelte diesen Vorteil jedoch unglücklich zum Remis ab. Endstand 4:4
Fazit
Am Ende war sogar noch mehr möglich: Jan hatte zwischenzeitlich eine Mehrfigur auf dem Brett. Aber auch so ist unsere Zweite mit 3:1 Mannschaftspunkten stabil in die neue Saison gestartet.
„Angesichts der kurzfristigen Ausfälle und der DWZ-Unterschiede an einigen Brettern können wir mit dem Punktgewinn beim Bochumer SV 4 sehr zufrieden sein“, so Jörg Hilbig, der in Bochum als Mannschaftskapitän einsprang und das Team betreute.
