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VM: Spitzenduo bleibt makellos – Entscheidung rückt näher

Auch in der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft bleiben die Favoriten ohne Punktverlust. Während Andreas Winterberg und Atilla Öztekin ihre Partien gewinnen konnten, sorgte insbesondere ein dramatisches Endspiel zwischen Wilfried Krolik und Marcel Glacki für Spannung bis zum Schluss.

Paarungen und Ergebnisse der 4. Runde (03.03.2026)

Wilfried Krolik – Marcel Glacki ½ : ½
Georg Goebel – Holger Muschal 1 : 0
Atilla Öztekin – Udo Spruta 1 : 0
Jörg Hilbig – Andreas Winterberg 0 : 1

Die Partien im Einzelnen:

Georg Goebel erwischte gegen Holger Muschal in der Englischen Eröffnung einen Traumstart. Früh gewann er einen wichtigen Zentrumsbauern und übernahm sofort die Initiative. Durch den Materialgewinn konnte Georg im Zentrum befreit aufspielen und zunehmend Druck aufbauen. Der schwarze König geriet schnell in Bedrängnis und wurde schließlich in einem direkten Angriff mattgesetzt.

Auch Atilla Öztekin ließ gegen Udo Spruta nichts anbrennen. Mit druckvollem Spiel und energischem Königsangriff entschied er die Partie rasch und souverän für sich. Damit behält Atilla weiterhin eine blütenreine Weste und unterstreicht seine Ambitionen im Turnier.

Andreas Winterberg griff gegen Jörg Hilbig nach längerer Zeit im Turnierschach wieder zu seiner „alten Liebe“, dem Wolga-Gambit. Es entstand eine typische Stellung: Weiß verfügte über einen Mehrbauern, während Schwarz starke Initiative am Damenflügel entwickelte. Nachdem Andreas sich das Läuferpaar sichern konnte, verdichtete sich der Druck zunehmend. Der entscheidende Moment kam mit dem hübschen Scheinopfer 21…Txb2! – ein taktischer Schlag, der Weiß vor ernsthafte Probleme stellte und entscheidenden Vorteil brachte.

Am Ende verwertete Andreas seine gewonnene Stellung souverän und bleibt damit ebenfalls verlustpunktfrei.

Die längste und wohl dramatischste Partie des Abends lieferten sich Wilfried Krolik und Marcel Glacki. In einem wilden Endspiel spielte zunächst Wilfried mit dem Springerpaar gegen das Läuferpaar seines Gegners und verfügte dabei über einen Mehrbauern

In beidseitiger Zeitnot schwankte die Bewertung mehrfach, und die Zuschauer waren sich lange unsicher, wer den vollen Punkt einfahren würde. Nach turbulenten Wendungen mündete die Partie schließlich in ein Bauernendspiel – doch auch dort war noch nichts entschieden. Beide Spieler konnten einen Bauern umwandeln. Am Ende blieben schließlich nur noch die blanken Könige auf dem Brett und es kam zum Handschlag. Ein gerechtes Remis nach einer großen Energieleistung beider Spieler

Ausblick auf die 5. Runde (10.03.2026)

RangSpielerElo / DWZPunkteSB (Wtg1)Siege (Wtg2)
1Andreas Winterberg20554,04,04
2Atilla Öztekin20814,03,04
3Marcel Glacki13182,01,51
4Jörg Hilbig16262,00,02
5Georg Goebel18581,51,51
6Wilfried Krolik16771,02,00
7Holger Muschal14090,50,00
8Udo Spruta11060,00,00

In der kommenden Runde kommt es zum Spitzentreffen zwischen den beiden verlustpunktfreien Spielern Andreas Winterberg und Atilla Öztekin – ein Schlüsselduell im Kampf um den Turniersieg.

Die weiteren Paarungen:

Marcel Glacki – Jörg Hilbig
Udo Spruta – Georg Goebel
Holger Muschal – Wilfried Krolik

Zudem muss die verlegte Partie zwischen Wilfried und Jörg noch nachgespielt werden.

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Ernüchternder Auftritt der 3. Mannschaft gegen SVG Marten-Bövinghausen

Die Sonne schien nur einen Spieltag für die 3.Mannschaft. Der Abstiegskampf ist allgegenwärtig. Das nächste Spiel gegen Schachklub Ickern wird das klare Finale um den Klassenerhalt. Aber zurück zum heutigen Spieltag mit den brutalen Einzelergebnissen:

Brett 7: Hermann spielte gegen Hubert Schulte von Anfang an zu passiv. Er verlor einen Bauern, dann bildeteder Gegner durch Abtausch auch noch 2 Freibauern, so dass Hermann nach 27 Zügen gratulierenmusste.

Spielstand 1:0.

Brett 1: Marco hatte es an Brett 1 mit David Slusarski zu tun. Dieser behielt auch in diesem Spiel seineblütenweiße Weste. Marco hatte kein Gegenspiel musste Springer gegen 2 Bauern opfern,David baute konsequent Druck mit Mattdrohungen auf und forderte Marco zur Abgabe des Läufers auf. Da nützte es auch nicht, dass Marco seinen Bauern zur Dame umwandeln konnte. Die Musikspielte an anderer Stelle und Marco gab auf.

Spielstand 2:0.

Brett 6: Holger hatte gegen Lukas Slusarski eine sehr verschachtelte Stellung. Holger bekam den Läufer gegen 3 Bauern. Am Ende konnten die Bauern nicht mehr aufgehalten werden.

Spielstand 3:0.

Brett 5: Andre hatte es mit Eckhard Gielisch zu tun. Schwarz konnte alle Angriffe solide wegverteidigen. Am Ende standen sichdie Damen mit 6 Bauern gegenüber und beide Spieler rauchten die Friedenspfeife.

Spielstand 3,5:0,5.

Brett 8: Marko G. hatte es mit Kai-Uwe- Kolter zu tun. Marko machte Druck und hatte mehr Spielanteile,verlor aber zwischendurch den Faden und geriet ins Abseits. Aus.

Spielstand 4,5:0,5

Brett 3: Theo musste sich mit Eckhard Gielisch auseinandersetzen.Theo bekam Raumvorteil, die Stellung sah vielversprechend aus und erforderte die richtige Fortsetzung. Beim Königsangriff büßte er einen Turm ein, danach war die Stellung unhaltbar und er musste aufgeben. Hier schien ein voller Punkt möglich gewesen zu sein.

Spielstand 5,5:0,5

Brett 2: Jörg hatte sich am zweiten Brett mit Thomas Hellwig auseinanderzusetzen. Ein munteres Spiel begann. Jörg schnappte sich einen – vielleicht bösen Bauern – verlor die Qualität, machte mit einem starkpositionierten Springer Druck und der Gegner gab die Qualität zurück. Im Enspiel standen sich jeweils Dame, Turm und 5 Bauern. Jörg hatte die gedrücktere Stellung und musstenach langem Kampf einen Bauern rausrücken, der in der Folge entscheidend war.

Spielstand 6,5:0,5.

Brett 4: Am vierten Brett kämpften Andreas und Mike Ahlich am längsten. Im Turmendspiel hatte weiß 2 Bauern mehr,die Andreas nicht mehr aufhalten konnte.

Endstand 7,5:0,5.

Trotz der sehr deutlichen Schruppe hat sich am Tabellenbild nicht soviel geändert. Ein Sieg gegen Ickern in der nächsten Runde am 22.03.26 muss irgendwie her.

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Dähnepokal: Georg steht im Halbfinale

Beim diesjährigen Dähnepokal auf Bezirksebene vertreten Wilfried Krolik und Georg Goebel die Farben des Schachvereins Waltrop. Die erste Runde wurde zentral beim SV Recklinghausen-Süd im Bürgerhaus Süd ausgetragen.

Leider fanden sich in diesem Jahr lediglich sieben Spieler aus dem gesamten Bezirk zum Wettbewerb ein. Gespielt wird der Dähnepokal im klassischen KO-System – vergleichbar mit dem DFB-Pokal: Zunächst wird eine Partie mit langer Bedenkzeit gespielt. Endet diese remis, entscheiden Blitzpartien über das Weiterkommen.

Entscheidung im Blitz

Beide Waltroper lieferten in der klassischen Partie eine solide Vorstellung ab und trennten sich jeweils remis von ihren Gegnern – das bedeutete: Blitzentscheid!

Für Wilfried kam es dabei erneut zum Duell mit seinem „Angstgegner“ Burkhard Koch. Leider musste er sich im Stichkampf geschlagen geben und schied aus dem Wettbewerb aus.

Georg dagegen zeigte im Blitz gegen den Ickerner Spieler Bodo Nizak eine konzentrierte und souveräne Leistung und setzte sich klar mit 2:0 durch.

Halbfinale erreicht

Durch das kleine Teilnehmerfeld mit nur sieben Spielern steht Georg damit bereits im Halbfinale des Bezirkspokals!

In der nächsten Runde hat er Heimrecht gegen den Recklinghäuser Spitzenspieler Ralf Callenberg, der aktuell auch die Bezirkseinzelmeisterschaft anführt. Eine anspruchsvolle Aufgabe – aber durchaus eine reizvolle Herausforderung!

Wir drücken Georg fest die Daumen für das Halbfinale! ♟️

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Atilla gewinnt MAT im Februar

Die Ergebnisse im Überblick:

Rang Teilnehmer Punkte Wertungspunkte
1. Atilla Öztekin 7 7
2. Marius Eckert 6 6
3. Sebastian Schmidt 5 5
4. Jörg Hilbig 3 4
5. Georg Goebel 3 3
6. Marcel Glacki 2 2
7. Luis Wald 2 2
8. Wilfried Krolik 0 2

Daraus ergibt sich folgende Gesamtwertung:

Rang Teilnehmer Turnieranzahl Wertungspunkte
1. Atilla Öztekin 2 14
2. Marius Eckert 2 11
3. Jörg Hilbig 2 6
3. Martin Drewes 1 6
5. Georg Goebel 2 5
5. Sebastian Schmidt 1 5
7. Andreas Winterberg 1 4
7. Wilfried Krolik 2 4
9. Alica Foltin 1 3
10. Luis Wald 1 2
10. Marcel Glacki 1 2

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Waltrops Erste triumphiert mit überraschend hohem Sieg gegen den SV KS Hamm I

Nach einer bisher durchwachsenen Saison, in der sich Waltrop I immer wieder auf Kurs „Abstieg in die Verbandsliga“ befand, war jedes weitere Spiel von hoher Bedeutung, um den Klassenerhalt zu sichern.

Nach dreieinhalb Stunden und guten Stellungen auf fast allen Brettern, war Jan der erste, der seine Partie beendete. In der geschlossenen Stellung, die aus der Bird-Eröffnung resultierte, dominierte Jans Springer das Feld und brachte ihm so einen Bauern ein. Später konnte er durch aktive Schwerfiguren einen entscheidenen Mattangriff vorbereiten und zwang seinen Gegner so zu Aufgabe.

1 – 0

Rolf profitierte an Brett 7 ebenfalls von seinen Leichtfiguren. Dieses Mal war es aber das Läuferpaar, welches ihm dauerhaft druckvolles Spiel ermöglichte. Nachdem zwei gegnerische Bauern fielen, gab es keinen Grund mehr weiterzuspielen.

2 – 0

Kurz darauf einigten sich Marius und Gegner in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und je einem Turm auf Remis. Marius stellte zuvor zwar einen Bauern ein, fand dann aber die Abwicklung in jenes Endspiel mit remisträchtiger Konstellation.

2.5 – 0.5

Doğukan hatte nach der Eröffnung eine gute Kontrolle im Zentrum und eine insgesamt angenehme Stellung. Seinen Raumvorteil konnte er später in ein gewonnenes Turmendspiel umwandeln und kurz darauf in einen Sieg ummünzen.

3.5 – 0.5

In aussichtsreicher Eröffnung verpasste ich zunächst leider eine konkret gewonnene Variante. Ein paar Züge später bot mein Gegner mir einen Bauern an, den ich wegnahm, nachdem ich die ausreichende Kompensation gedanklich anzweifelte. Allerdings gewann ich nach der Fortsetzung, die mein Gegner wählte, durch einen trickreichen Zug sogar direkt. Am Ende musste ich mit Qualität mehr noch etwas arbeiten, aber der Sieg war nicht gefährdet. Nach fünfeinhalb Stunden stand damit der Mannschaftssieg fest.

4.5 – 0.5

Für Andreas waren es bisher die Heimspiele, die ihm seine Punkte einbrachten. Das sollte sich heute ändern. Die scharfe Variante ließ kaum Spielraum für Fehler auf beiden Seiten. Eine gegnerische Unachtsamkeit wurde von Andreas mit Verschlechterung der Bauernstruktur bestraft. Im Endspiel konnte er diese Schwäche Schritt für Schritt ausnutzen.

5.5 – 0.5

An Brett 3 hatte Jörn eine verrückte Stellung auf dem Brett. Er gewann früh einen Bauern, stellte aber fest, dass die Konsequenzen diesen nicht Wert wären, weil sein Läufer eingesperrt werden würde. Sein Gegner fand diese Idee nicht, sodass Jörn das Endspiel mit zwei Mehrbauern locker gewinnen konnte.

6.5 – 0.5

Einen kleinen Wermutstropfen musste Martin hinnehmen. Er unterschätzte eine Fesselung und konnte die daraus resultierende Stellung mit Bauern weniger nicht mehr halten.

Endstand: 6.5 – 1.5

Insgesamt eine sehr gute Leistung, woran wir in den nächsten Spielen hoffentlich anknüpfen können. Aktuell blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Begegnungen.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

SV Königsspringer Hamm 45/58 1½ – 6½ SV Waltrop
1 2202 Heiner Happel ½ : ½ Marius Eckert 2089 1
2 2194 Ralf Frombach 0 : 1 Atilla Öztekin 2068 2
3 2136 FMManuel Dargel 0 : 1 Jörn Gasper 2005 3
4 2072 Dr. Ingo Schmidt 0 : 1 Andreas Winterberg 2056 4
5 2060 Wilfried Prüß 0 : 1 Dogukan Atali 1977 5
6 2004 Corina Sporkert 1 : 0 Martin Drewes 1992 6
8 2007 Jürgen Happel 0 : 1 Dr. Rolf Breidenbach 1987 7
14 1719 Batuhan Topal 0 : 1 Jan Meier 1892 8

Die Tabellensituation

Mannschaft 12345678910 SpMPBP
1. SK Blauer Springer Paderborn 1926 6455 71335½
2. SK Münster II 5445 71030½
3. Hammer SC 53 7827½
4. SK Werther 2335 7826½
5. SV Waltrop 435 7730
6. Schachverein Meschede e.V. 345 6725½
7. SV Königsspringer Hamm 45/58 4534 7626½
8. SC Hansa Dortmund 355 7425
9. SV Eichlinghofen 335343 6321
10. Bielefelder SK II 335 7224
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Knappe Niederlage: 2,5 zu 3,5 gegen Unser Fritz IV

Da hatte sich die Vierte was ausgerechnet, ein Heimsieg sollte die letzte Aufstiegshoffnung am Leben halten. Aber schon Frank spielte zu schnell, übersieht die Springergabel und gerät materiell wie in der Stellung in eine verlorene Situation. Aber Jens gleicht aus. Er übt mit einem offensiven Bauernsturm am Damenflügel einen für den Gegner zu starken Druck aus. Leider hat Oleg am Ende gratulieren müssen. Er hatte sehr bedacht und überlegt die Partie im Griff und materiell einen sehr klaren Vorteil. Sein erfahrener Gegner stellte aber eine Falle, die dann für Oleg zur Niederlage führte. John setzte seine makellose Serie fort. Ein früher Damenaustausch und anschließend druckvolles, präzises Spiel führten zum Sieg. Damit hing alles an der Partie von Udo. Er hatte ein Endspiel mit drei Mehrbauern auf dem Brett, bei noch zwei Türmen. Hier fand er leider keine richtige Fortsetzung und mit dreimaliger Zugwiederholung endete die Partie remis. Letztlich eine insgesamt unglückliche Niederlage, trotzdem natürlich Glückwunsch an die Kollegen aus Herne.
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Dritter Spieltag der Vereinsmeisterschaft – Favoriten weiter mit weißer Weste

Am 17.02. fand der dritte Spieltag der Vereinsmeisterschaft statt – und erneut setzten sich überwiegend die Favoriten durch.

Ergebnisse – 3. Spieltag

PaarungErgebnis
Marcel Glacki – Andreas Winterberg0 – 1
Udo Spruta – Jörg Hilbig0 – 1
Holger Muschal – Atilla Öztekin0 – 1
Wilfried Krolik – Georg Goebel½ – ½

Schon kurz nach „Anpfiff“ konnte Atilla Öztekin seinen dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen. Holger Muschal versuchte ihn zwar mit dem für ihn ungewöhnlichen Königsbauernzug nach e4 zu überraschen, doch gegen Atillas scharfen Sizilianer war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.

Auch Jörg Hilbig spielte eine souveräne Partie. Mit den schwarzen Steinen übernahm er früh die Initiative, knackte gekonnt die gegnerische Königsstellung und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Deutlich mehr Arbeit hatte Andreas Winterberg gegen Marcel Glacki. Marcel wählte mit Weiß seine Lieblingseröffnung, die zu einer geschlossenen, positionell anspruchsvollen Stellung führte. Andreas investierte viel Zeit, um den richtigen Hebel zu finden. Im Endspiel zahlte sich die Geduld aus: Seine Bauernmehrheit am Damenflügel setzte sich in Bewegung und führte schließlich zum Gewinn einer Leichtfigur. Marcel versuchte später noch, mit hübschen Pattfallen zu tricksen, doch Andreas ließ sich nicht dazu verleiten, den „vergifteten“ Läufer zu schlagen.

In der vierten Partie kam Wilfried Krolik mit seinem geliebten „Vincent-Keymer-System“ zu einem Teilerfolg gegen Georg Goebel. Schwarz konnte zwar bequem ausgleichen, doch nach zahlreichen Abtäuschen entstand ein Läuferendspiel, das wohl nicht mehr für Schwarz zu gewinnen war. Ein kleiner Überraschungserfolg für Wilfried, der zuletzt liebevoll dafür kritisiert wurde, dass die Erfolge mit seiner neuen Lieblingswaffe noch ausblieben.

Tabellenlage

Nach drei Runden haben die beiden DWZ-Favoriten Atilla Öztekin und Andreas Winterberg weiterhin eine blütenreine Weste und führen das Feld an. Schatzmeister Jörg Hilbig kann allerdings noch gleichziehen: In der einzigen offenen Nachholpartie gegen Wilfried Krolik hat er die Chance, den Anschluss herzustellen. Vorher sollte er sich jedoch einen guten Plan gegen das Vincent-Keymer-System zurechtlegen.

Am kommenden Dienstag (24.02.) pausiert die Vereinsmeisterschaft, da das zweite Monatsabschlussblitzen des Jahres auf dem Programm steht. ♟️

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Runde 2: Favoritensiege und eine Überraschung

Am vergangenen Dienstag wurde die zweite Runde der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. In allen vier Begegnungen waren die DWZ-Unterschiede deutlich, zudem hatten die Favoriten jeweils die weißen Steine und damit den Anzugsvorteil. Entsprechend setzte sich an drei Brettern die höhere Spielstärke durch – doch eine Partie sorgte für eine kleine Sensation.

Ergebnisse 2. Runde

Georg Goebel – Marcel Glacki 0,5–0,5
Atilla Öztekin – Wilfried Krolik 1–0
Jörg Hilbig – Holger Muschal 1–0
Andreas Winterberg – Udo Spruta 1–0

Atilla Öztekin gewann seine Partie souverän. Wilfried Kroliks Eröffnungsexperiment mit der Owen-Verteidigung (1…b6?!) erwies sich dabei als nicht tragfähig. Atilla übernahm früh die Initiative und baute stetig Druck auf. Im weiteren Verlauf fing er schließlich einen verirrten Springer ein, gewann entscheidendes Material und brachte die Partie anschließend sicher nach Hause.

Auch Jörg Hilbig behielt gegen Holger Muschal die Oberhand. Holger spielte mutig auf und es entstand eine scharfe, zweischneidige Stellung mit Chancen auf beiden Seiten. Im weiteren Verlauf geriet jedoch der schwarze König zunehmend unter Druck. Jörg nutzte die geschwächte Königsstellung konsequent aus und setzte schließlich eine schöne Mattkombination an, die die Partie entschied.

Ebenso konnte Andreas Winterberg gegen Udo Spruta seinen frühen Stellungsvorteil aus dem Damengambit Schritt für Schritt ausbauen. Nach einer etwas ungenauen Behandlung der Eröffnung durch Udo übernahm Andreas die Initiative. Mit zunehmender Spieldauer verdichtete sich der Druck, bis Andreas entscheidendes Material gewann und die Partie sicher verwertete

Für die erste größere Überraschung des Turniers sorgte jedoch Marcel Glacki in seiner Partie gegen Georg Goebel. Georg gewann früh einen Bauern und zerstörte zudem das schwarze Rochaderecht – die Vorteile lagen klar auf seiner Seite. Doch eine spätere Ungenauigkeit – bildlich gesprochen „den zweiten Zug vor dem ersten gemacht“ – ermöglichte Marcel den Bauernrückgewinn. In der Folge stabilisierte er seine Stellung und konnte sich ins Remis retten.

Ausblick 3. Runde (17.02.)

Marcel Glacki – Andras Winterberg
Udo Spruta – Jörg Hilbig
Holger Muschal – Atilla Öztekin
Wilfried Krolik – Georg Goebel

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Knapper Sieg gegen Erkenschwick 7

Puh, das war ein harter Kampf! Bereits viel zu früh geriet Oleg vom rechten Weg ab, Dame futsch, Partie verloren! Udo hatte Pech, sein Gegner leistete sich einen ungültigen Zug und nach der etwas störenden Diskussion um die Auswirkungen stellte Udo eine Figur ein, später die Stellung. Damit liefen Tobias, John und Frank einem 1:2 Rückstand (ein kampfloser Punkt) hinterher. Tobias kam mit Mehrbauern in ein für ihn gewonnenes Endspiel, das er souverän zu einem vollen Punkt ummünzte. John spielte ca. 20 Züge mit einer Figur weniger (!), sein Gegner konnte den an sich klaren Vorteil nicht nutzen. Nach einem aus John‘s Sicht rasanten Bauerntausch am Damenflügel spielte er seine 2 Türme kraftvoll aus, gewann die Figur und damit das Spiel zurück. Mit 3:2 im Rücken nahm ich das Remisangebot meines Gegner in nur ganz leicht besserer Stellung an und wir hatten das Endergebnis von 3,5 zu 2,5. Bereits am 22.02. geht es im nächsten Heimspiel weiter!

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Kampf um den Vereinsmeisterschaftstitel hat begonnen

Die Vereinsmeisterschaft der Senioren des Schachvereins Waltrop 1922 e.V. ist am 03.02.2026 mit der ersten Runde gestartet. Gespielt wird vollrundig, also jeder gegen jeden, sodass sich am Turnierende ein aussagekräftiges Gesamtbild ergeben wird.

Die gute Nachricht: Aus allen fünf Waltroper Mannschaften sind Teilnehmer dabei. Die DWZ-Spanne von 2116 bis 933 sorgt für ein bunt gemischtes Feld mit Duellen zwischen altgedienten Turnierspielern und Turnierfrischlingen. Etwas schade ist allerdings, dass in diesem Jahr nur acht Teilnehmer an den Start gegangen sind.

Ergebnisse 1. Runde (03.02.2026)

Marcel Glacki – Udo Spruta 1–0
Holger Muschal – Andreas Winterberg 0–1
Wilfried Krolik – Jörg Hilbig wird nachgeholt
Georg Goebel – Atilla Öztekin 0–1

In der 1. Runde konnten sich bislang die Favoriten durchsetzen, wobei das Duell zwischen Vorsitzendem und Schatzmeister noch aussteht und mit Spannung erwartet wird.

Paarungen 2. Runde (10.02.2026)

Georg Goebel – Marcel Glacki
Atilla Öztekin – Wilfried Krolik
Jörg Hilbig – Holger Muschal
Andreas Winterberg – Udo Spruta

Die zweite Runde verspricht erneut interessante Partien – viermal David gegen Goliath, wenn die DWZ-Favoriten gegen Gegner mit spürbarem DWZ-Abstand antreten.

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