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53. Fronleichnamsblitzturnier in Waltrop

Die Stadthalle füllte sich am 11. Juni unerwartet stark! Dort richtete der Schachverein Waltrop an Fronleichnam das traditionelle Blitzturnier aus. Mit so einer hohen Teilnehmerzahl wie in diesem Jahr hatte niemand gerechnet!

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30 Vertretungen aus ganz Nordrhein-Westfalen blitzten am Donnerstag um den Wanderpokal der Stadt Waltrop. Sonst haben immer rund 20 Teams mitgemacht. Die Mannschaften kommen unter anderem aus Bochum, Dortmund, Wattenscheid, Herford und Hagen.
Der Sieger ist am Ende der Gleiche wie im Vorjahr. Der SC Hansa-Dortmund sichert sich den ersten Platz und damit auch den Wanderpokal und einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro. Kein Wunder, muss man sagen.

Denn die Mannschaft aus der Borussen-Stadt geht mit echten Profis an den Start. An Brett eins sitzt Thomas Henrichs. Henrichs kommt ursprünglich aus Waltrop, hat dann aber seine Schachkarriere in der großen Nachbarstadt fortgesetzt und ist inzwischen Internationaler Meister (IM), seit längerer Zeit auch auf dem Weg zum Großmeister. Neben ihm ergänzen IM Olaf Heinzel, Fidemeister (FM) Hans-Werner Ackermann und Ralf Kotter (FM) die Mannschaft. Ralf Kotter ist übrigens Top-Scorer mit 18 von 19 möglichen Punkten.

Knapp geschlagen gab sich die Elberfelder Schachgemeinschaft, bei der ebenfalls zwei weitere Fidemeister für das Turnier antraten. "Es ist schön, dass die Mannschaften immer wieder zu uns kommen", sagt Andreas Odenwald, Vorsitzender des Schachvereins. Das sei ein Indiz, dass das Turnier immer sehr gut ankommt.
Waltrop ging mit zwei Mannschaften an den Start. Die erste Vertretung (Rolf Breidenbach, Christoph Sehrbrock, Lennart Schlinkmann und Frank Schwammbach) schaffte es nicht über das letzte Drittel hinaus und landet auf Rang 23. Bester Waltroper ist Lennart Schlinkmann, der am dritten Brett insgesamt elf Siege einfuhr. Bei 19 Partien keine schlechte Quote, für Waltroper Verhältnisse.

Im zweiten Waltroper Team spielten Jörg Hilbig, Andreas Odenwald, Holger Paris, Frank Nagel und als Ersatzmann Markus Sekulla. Die Mannschaft landet am Ende auf dem vorletzten Platz.
Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe, die das Turnier mit Grußworten und dem ersten Zug eröffnete, freute sich vor allem über den Zuspruch zum parallel laufenden Jugendturnier. Das wurde nun zum zweiten Mal vom Waltroper Schachverein neben dem großen Fronleichnamsblitzturnier ausgetragen. Bei der ersten Auflage nahmen sechs Teams teil, jetzt waren es schon acht Mannschaften. "Es wäre schön, wenn sich das Turnier etablieren würde", sagt Andreas Odenwald.

Und wenn das Turnier für die Hebewerkstädter auch noch gut läuft, macht das umso mehr Spaß: Den Vorjahressieger aus Recklinghausen konnte die erste Jugendmannschaft auf den dritten Platz verdrängen und auch Erkenschwick schaffte es nur auf den zweiten Platz. Mit Marius Eckert, Andreas Winterberg, Matthias Lammers und Sebastian Pusch schloss die Mannschaft souverän auf dem ersten Platz ab. Auch die Mädchen-Mannschaft, vertreten durch Romina de Freitas, Jasmin Eckert, Eva-Maria Heitfeld und Anna Winterberg konnte mit dem vierten Platz noch sehr gut abschneiden. Für das dritte Waltroper Team spielten Daniel Tenbrock, Jan Bohle, Grigorij Solowjow und Jörn Gasper. Das Team landete auf dem sechsten Platz.

Bester Blitzer der Jugendlichen war übrigens Matthias Lammers. Von 14 verlor er nur eine, eine weitere endete unentschieden. Jörn Gasper ist drittbester Blitzer mit 11,5 Zählern.
Für die Turnierleitung waren Marco Harde und Sabrina Batsch bei dem "großen" Turnier zuständig, das Jugendturnier leitete Jens Brautmeier. Schiedsrichter Wilfried Krolik hatte allerdings nicht viel zu tun, da alle Spieler einen fairen Turnierablauf möglich machten.

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