Februar 2026

Allgemein

Dähnepokal: Georg steht im Halbfinale

Beim diesjährigen Dähnepokal auf Bezirksebene vertreten Wilfried Krolik und Georg Goebel die Farben des Schachvereins Waltrop. Die erste Runde wurde zentral beim SV Recklinghausen-Süd im Bürgerhaus Süd ausgetragen.

Leider fanden sich in diesem Jahr lediglich sieben Spieler aus dem gesamten Bezirk zum Wettbewerb ein. Gespielt wird der Dähnepokal im klassischen KO-System – vergleichbar mit dem DFB-Pokal: Zunächst wird eine Partie mit langer Bedenkzeit gespielt. Endet diese remis, entscheiden Blitzpartien über das Weiterkommen.

Entscheidung im Blitz

Beide Waltroper lieferten in der klassischen Partie eine solide Vorstellung ab und trennten sich jeweils remis von ihren Gegnern – das bedeutete: Blitzentscheid!

Für Wilfried kam es dabei erneut zum Duell mit seinem „Angstgegner“ Burkhard Koch. Leider musste er sich im Stichkampf geschlagen geben und schied aus dem Wettbewerb aus.

Georg dagegen zeigte im Blitz gegen den Ickerner Spieler Bodo Nizak eine konzentrierte und souveräne Leistung und setzte sich klar mit 2:0 durch.

Halbfinale erreicht

Durch das kleine Teilnehmerfeld mit nur sieben Spielern steht Georg damit bereits im Halbfinale des Bezirkspokals!

In der nächsten Runde hat er Heimrecht gegen den Recklinghäuser Spitzenspieler Ralf Callenberg, der aktuell auch die Bezirkseinzelmeisterschaft anführt. Eine anspruchsvolle Aufgabe – aber durchaus eine reizvolle Herausforderung!

Wir drücken Georg fest die Daumen für das Halbfinale! ♟️

SV Waltrop V

Ärgerliche Niederlage gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht

Mit einer knappen 2,5 : 3,5-Niederlage kehrte unsere Nachwuchsmannschaft vom Auswärtsspiel bei Erkenschwick 7 zurück. Besonders bitter: Die Gastgeber waren vor diesem Spieltag noch ohne Punktgewinn Tabellenletzter in der 2. Kreisliga – entsprechend groß war die Hoffnung, wichtige Mannschaftspunkte mitzunehmen.

Ergebnisse im Überblick

BrettWaltrop 5DWZErgebnisErkenschwick 7DWZ
1Wilfried Krolik14710 – 1Andreas Robert Kardys1498
2Andrii Yanchenko10360 – 1Christian Scholtholt1373
3Piet Kircher11451 – 0Uwe Malessa964
4Nick Kropat0 – 1Udo Willi Skaun1038
5Jona Chernuchin0,5 – 0,5Sabrina Allen983
6Luis David Wald1 – 0David Prinzen

Endstand: 3,5 : 2,5 für Erkenschwick 7


Die erfreulichen Aspekte zuerst

Piet Kircher und Luis Wald holten die beiden vollen Punkte für Waltrop. Beide waren nach ihren Partien zwar nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrem Spiel und ließen zwischenzeitlich Chancen für ihre Gegner zu, die glücklicherweise ungenutzt blieben. Am Ende konnten sich jedoch beide Waltroper dank ihrer größeren Spielstärke und besseren Nerven durchsetzen und ihre Partien gewinnen.

Ein persönlicher Erfolg gelang auch Jona Chernuchin: Mit seinem Remis erzielte er erstmals in einem Mannschaftskampf einen halben Punkt und legte damit einen Grundstein für seine lang ersehnte erste DWZ – ein wichtiger Entwicklungsschritt.


Wo der Mannschaftskampf verloren ging

An Brett 1 musste Wilfried Krolik eine besonders ärgerliche Niederlage hinnehmen. Nach einer misslungenen Eröffnung geriet er früh unter Druck. Zwar ließ ihn sein Gegner noch einmal zurück ins Spiel kommen, doch im Turmspiel verpasste Wilfried den möglichen Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel. Stattdessen kippte die Partie vollständig: Das Turmendspiel ging verloren, ein schwarzer Freibauer war am Ende nicht mehr aufzuhalten.

Auch Andrii Yanchenko kam im Damengambit zunächst ordentlich aus der Eröffnung. Als Nachziehender hielt er gut mit, bis ein Rechenfehler Material kostete. Trotz großen Kampfgeistes blieb die Aufholjagd unbelohnt.

Für Nick Kropat verlief der Wettkampf ebenfalls unglücklich. Gegen eine für ihn ungewohnte Eröffnung fand er keinen klaren Plan und wurde schrittweise überspielt.


Ausblick

Mund abputzen, weitermachen: Am 19. April steht die nächste Begegnung an. Bis dahin hat die Mannschaft eine längere Regenerationsphase, um anschließend wieder fokussiert und geschlossen anzugreifen.


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Atilla gewinnt MAT im Februar

Die Ergebnisse im Überblick:

Rang Teilnehmer Punkte Wertungspunkte
1. Atilla Öztekin 7 7
2. Marius Eckert 6 6
3. Sebastian Schmidt 5 5
4. Jörg Hilbig 3 4
5. Georg Goebel 3 3
6. Marcel Glacki 2 2
7. Luis Wald 2 2
8. Wilfried Krolik 0 2

Daraus ergibt sich folgende Gesamtwertung:

Rang Teilnehmer Turnieranzahl Wertungspunkte
1. Atilla Öztekin 2 14
2. Marius Eckert 2 11
3. Jörg Hilbig 2 6
3. Martin Drewes 1 6
5. Georg Goebel 2 5
5. Sebastian Schmidt 1 5
7. Andreas Winterberg 1 4
7. Wilfried Krolik 2 4
9. Alica Foltin 1 3
10. Luis Wald 1 2
10. Marcel Glacki 1 2

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Waltrops Erste triumphiert mit überraschend hohem Sieg gegen den SV KS Hamm I

Nach einer bisher durchwachsenen Saison, in der sich Waltrop I immer wieder auf Kurs „Abstieg in die Verbandsliga“ befand, war jedes weitere Spiel von hoher Bedeutung, um den Klassenerhalt zu sichern.

Nach dreieinhalb Stunden und guten Stellungen auf fast allen Brettern, war Jan der erste, der seine Partie beendete. In der geschlossenen Stellung, die aus der Bird-Eröffnung resultierte, dominierte Jans Springer das Feld und brachte ihm so einen Bauern ein. Später konnte er durch aktive Schwerfiguren einen entscheidenen Mattangriff vorbereiten und zwang seinen Gegner so zu Aufgabe.

1 – 0

Rolf profitierte an Brett 7 ebenfalls von seinen Leichtfiguren. Dieses Mal war es aber das Läuferpaar, welches ihm dauerhaft druckvolles Spiel ermöglichte. Nachdem zwei gegnerische Bauern fielen, gab es keinen Grund mehr weiterzuspielen.

2 – 0

Kurz darauf einigten sich Marius und Gegner in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und je einem Turm auf Remis. Marius stellte zuvor zwar einen Bauern ein, fand dann aber die Abwicklung in jenes Endspiel mit remisträchtiger Konstellation.

2.5 – 0.5

Doğukan hatte nach der Eröffnung eine gute Kontrolle im Zentrum und eine insgesamt angenehme Stellung. Seinen Raumvorteil konnte er später in ein gewonnenes Turmendspiel umwandeln und kurz darauf in einen Sieg ummünzen.

3.5 – 0.5

In aussichtsreicher Eröffnung verpasste ich zunächst leider eine konkret gewonnene Variante. Ein paar Züge später bot mein Gegner mir einen Bauern an, den ich wegnahm, nachdem ich die ausreichende Kompensation gedanklich anzweifelte. Allerdings gewann ich nach der Fortsetzung, die mein Gegner wählte, durch einen trickreichen Zug sogar direkt. Am Ende musste ich mit Qualität mehr noch etwas arbeiten, aber der Sieg war nicht gefährdet. Nach fünfeinhalb Stunden stand damit der Mannschaftssieg fest.

4.5 – 0.5

Für Andreas waren es bisher die Heimspiele, die ihm seine Punkte einbrachten. Das sollte sich heute ändern. Die scharfe Variante ließ kaum Spielraum für Fehler auf beiden Seiten. Eine gegnerische Unachtsamkeit wurde von Andreas mit Verschlechterung der Bauernstruktur bestraft. Im Endspiel konnte er diese Schwäche Schritt für Schritt ausnutzen.

5.5 – 0.5

An Brett 3 hatte Jörn eine verrückte Stellung auf dem Brett. Er gewann früh einen Bauern, stellte aber fest, dass die Konsequenzen diesen nicht Wert wären, weil sein Läufer eingesperrt werden würde. Sein Gegner fand diese Idee nicht, sodass Jörn das Endspiel mit zwei Mehrbauern locker gewinnen konnte.

6.5 – 0.5

Einen kleinen Wermutstropfen musste Martin hinnehmen. Er unterschätzte eine Fesselung und konnte die daraus resultierende Stellung mit Bauern weniger nicht mehr halten.

Endstand: 6.5 – 1.5

Insgesamt eine sehr gute Leistung, woran wir in den nächsten Spielen hoffentlich anknüpfen können. Aktuell blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Begegnungen.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

SV Königsspringer Hamm 45/58 1½ – 6½ SV Waltrop
1 2202 Heiner Happel ½ : ½ Marius Eckert 2089 1
2 2194 Ralf Frombach 0 : 1 Atilla Öztekin 2068 2
3 2136 FMManuel Dargel 0 : 1 Jörn Gasper 2005 3
4 2072 Dr. Ingo Schmidt 0 : 1 Andreas Winterberg 2056 4
5 2060 Wilfried Prüß 0 : 1 Dogukan Atali 1977 5
6 2004 Corina Sporkert 1 : 0 Martin Drewes 1992 6
8 2007 Jürgen Happel 0 : 1 Dr. Rolf Breidenbach 1987 7
14 1719 Batuhan Topal 0 : 1 Jan Meier 1892 8

Die Tabellensituation

Mannschaft 12345678910 SpMPBP
1. SK Blauer Springer Paderborn 1926 6455 71335½
2. SK Münster II 5445 71030½
3. Hammer SC 53 7827½
4. SK Werther 2335 7826½
5. SV Waltrop 435 7730
6. Schachverein Meschede e.V. 345 6725½
7. SV Königsspringer Hamm 45/58 4534 7626½
8. SC Hansa Dortmund 355 7425
9. SV Eichlinghofen 335343 6321
10. Bielefelder SK II 335 7224
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Knappe Niederlage: 2,5 zu 3,5 gegen Unser Fritz IV

Da hatte sich die Vierte was ausgerechnet, ein Heimsieg sollte die letzte Aufstiegshoffnung am Leben halten. Aber schon Frank spielte zu schnell, übersieht die Springergabel und gerät materiell wie in der Stellung in eine verlorene Situation. Aber Jens gleicht aus. Er übt mit einem offensiven Bauernsturm am Damenflügel einen für den Gegner zu starken Druck aus. Leider hat Oleg am Ende gratulieren müssen. Er hatte sehr bedacht und überlegt die Partie im Griff und materiell einen sehr klaren Vorteil. Sein erfahrener Gegner stellte aber eine Falle, die dann für Oleg zur Niederlage führte. John setzte seine makellose Serie fort. Ein früher Damenaustausch und anschließend druckvolles, präzises Spiel führten zum Sieg. Damit hing alles an der Partie von Udo. Er hatte ein Endspiel mit drei Mehrbauern auf dem Brett, bei noch zwei Türmen. Hier fand er leider keine richtige Fortsetzung und mit dreimaliger Zugwiederholung endete die Partie remis. Letztlich eine insgesamt unglückliche Niederlage, trotzdem natürlich Glückwunsch an die Kollegen aus Herne.
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Dritter Spieltag der Vereinsmeisterschaft – Favoriten weiter mit weißer Weste

Am 17.02. fand der dritte Spieltag der Vereinsmeisterschaft statt – und erneut setzten sich überwiegend die Favoriten durch.

Ergebnisse – 3. Spieltag

PaarungErgebnis
Marcel Glacki – Andreas Winterberg0 – 1
Udo Spruta – Jörg Hilbig0 – 1
Holger Muschal – Atilla Öztekin0 – 1
Wilfried Krolik – Georg Goebel½ – ½

Schon kurz nach „Anpfiff“ konnte Atilla Öztekin seinen dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen. Holger Muschal versuchte ihn zwar mit dem für ihn ungewöhnlichen Königsbauernzug nach e4 zu überraschen, doch gegen Atillas scharfen Sizilianer war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.

Auch Jörg Hilbig spielte eine souveräne Partie. Mit den schwarzen Steinen übernahm er früh die Initiative, knackte gekonnt die gegnerische Königsstellung und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Deutlich mehr Arbeit hatte Andreas Winterberg gegen Marcel Glacki. Marcel wählte mit Weiß seine Lieblingseröffnung, die zu einer geschlossenen, positionell anspruchsvollen Stellung führte. Andreas investierte viel Zeit, um den richtigen Hebel zu finden. Im Endspiel zahlte sich die Geduld aus: Seine Bauernmehrheit am Damenflügel setzte sich in Bewegung und führte schließlich zum Gewinn einer Leichtfigur. Marcel versuchte später noch, mit hübschen Pattfallen zu tricksen, doch Andreas ließ sich nicht dazu verleiten, den „vergifteten“ Läufer zu schlagen.

In der vierten Partie kam Wilfried Krolik mit seinem geliebten „Vincent-Keymer-System“ zu einem Teilerfolg gegen Georg Goebel. Schwarz konnte zwar bequem ausgleichen, doch nach zahlreichen Abtäuschen entstand ein Läuferendspiel, das wohl nicht mehr für Schwarz zu gewinnen war. Ein kleiner Überraschungserfolg für Wilfried, der zuletzt liebevoll dafür kritisiert wurde, dass die Erfolge mit seiner neuen Lieblingswaffe noch ausblieben.

Tabellenlage

Nach drei Runden haben die beiden DWZ-Favoriten Atilla Öztekin und Andreas Winterberg weiterhin eine blütenreine Weste und führen das Feld an. Schatzmeister Jörg Hilbig kann allerdings noch gleichziehen: In der einzigen offenen Nachholpartie gegen Wilfried Krolik hat er die Chance, den Anschluss herzustellen. Vorher sollte er sich jedoch einen guten Plan gegen das Vincent-Keymer-System zurechtlegen.

Am kommenden Dienstag (24.02.) pausiert die Vereinsmeisterschaft, da das zweite Monatsabschlussblitzen des Jahres auf dem Programm steht. ♟️

SV Waltrop II

Abstiegskampf spitzt sich zu – Waltrop 2 jetzt Letzter

BrettWaltrop 2ErgebnisBrambauer 1
1Öztekin, Taylan (2012)0 – 1Himmel, Hansjörg (2167)
2Schmidt, Sebastian (1930)½ – ½Remmler, Volker (2003)
3Dimitriadis, Elias (1857)0 – 1Koth, Stefan (2017)
4Cosic, Tarik (1734)½ – ½Wagner, Norbert (2031)
5Goebel, Georg (1753)1 – 0Czeratzki, Michael (1826)
6Seref, Serkan (1708)–/+Jochmann, Christian (1826)
7Meier, Marc (1680)1 – 0Zimmermann, Dirk (1867)
8Odenwald, Andreas (1561)0 – 1Rips, Frank (1747)

Die zweite Mannschaft des SV Waltrop steckt weiter tief im Tabellenkeller fest. Nach der 3 : 5-Niederlage gegen den SC DB Brambauer 1 übernimmt Waltrop 2 nun die rote Laterne der Liga. Dabei begann der Mannschaftskampf bereits denkbar unglücklich.

Schon nach 30 Minuten geriet Waltrop ins Hintertreffen: Durch ein Missverständnis ging Brett 6 kampflos an die Gäste – ein bitterer Start, der die Mannschaft früh unter Druck setzte.

An Brett 8 musste Andreas Odenwald bereits in der Eröffnung am Königsflügel heftigen Druck aushalten. Sein Gegner baute konsequent Initiative auf, nach rund zwei Stunden Spielzeit war die Stellung nicht mehr zu halten – 0 : 2 aus Waltroper Sicht.

Erfreulich war das Remis von Sebastian Schmidt an Brett 2. Nach längerer Durststrecke zeigte er eine stabile Leistung und erkämpfte sich gegen einen starken Gegner einen halben Punkt – wichtig für Moral und Selbstvertrauen.

Marc Meier bleibt weiterhin der Punktegarant der Zweiten. Mit makelloser Bilanz spielte er auch diesmal gewohnt mutig nach vorne. Sein risikoreiches Spiel zahlte sich aus: Im Endspiel verwertete er eine gewonnene Stellung souverän und verkürzte für Waltrop.

Auch Georg Goebel bewies Kampfgeist. Nach passiver Eröffnungsphase gelang es ihm, sich Schritt für Schritt zu befreien. Mit etwas Fortune erreichte er schließlich ein gewonnenes Endspiel und brachte den ganzen Punkt nach Hause.

Weniger glücklich verlief die Partie für Elias Dimitriadis an Brett 3. In der Englischen Eröffnung geriet er früh in Schwierigkeiten, musste strukturelle Schwächen hinnehmen und stand dauerhaft unter Druck. Schließlich stellte er in angespannter Lage eine Figur ein – die Partie war nicht mehr zu retten.

Tarik Cosic (Brett 4) wurde in der Eröffnung überrascht und verlor zunächst eine Figur. Doch er profitierte von Ungenauigkeiten seines Gegners, kämpfte sich stark zurück ins Spiel und sicherte sich noch ein respektables Remis.

An Brett 1 geriet Taylan Öztekin früh in Zeitnot. In einem komplizierten Mittelspiel verteidigte er sich lange umsichtig, doch der chronische Zeitmangel wurde ihm letztlich zum Verhängnis. Ein fataler Fehler entschied die Partie zugunsten der Gäste.

Fazit

Trotz zweier Einzelsiege und kämpferischer Leistungen reichte es am Ende nicht. Mit dem 3 : 5 steht Waltrop 2 nun am Tabellenende der Verbandsliga 2. Der Klassenerhalt rückt in weitere Ferne – doch noch sind Punkte zu vergeben. In den kommenden Runden braucht es allerdings eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen besseren Start, um das Ruder noch herumzureißen.

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Runde 2: Favoritensiege und eine Überraschung

Am vergangenen Dienstag wurde die zweite Runde der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. In allen vier Begegnungen waren die DWZ-Unterschiede deutlich, zudem hatten die Favoriten jeweils die weißen Steine und damit den Anzugsvorteil. Entsprechend setzte sich an drei Brettern die höhere Spielstärke durch – doch eine Partie sorgte für eine kleine Sensation.

Ergebnisse 2. Runde

Georg Goebel – Marcel Glacki 0,5–0,5
Atilla Öztekin – Wilfried Krolik 1–0
Jörg Hilbig – Holger Muschal 1–0
Andreas Winterberg – Udo Spruta 1–0

Atilla Öztekin gewann seine Partie souverän. Wilfried Kroliks Eröffnungsexperiment mit der Owen-Verteidigung (1…b6?!) erwies sich dabei als nicht tragfähig. Atilla übernahm früh die Initiative und baute stetig Druck auf. Im weiteren Verlauf fing er schließlich einen verirrten Springer ein, gewann entscheidendes Material und brachte die Partie anschließend sicher nach Hause.

Auch Jörg Hilbig behielt gegen Holger Muschal die Oberhand. Holger spielte mutig auf und es entstand eine scharfe, zweischneidige Stellung mit Chancen auf beiden Seiten. Im weiteren Verlauf geriet jedoch der schwarze König zunehmend unter Druck. Jörg nutzte die geschwächte Königsstellung konsequent aus und setzte schließlich eine schöne Mattkombination an, die die Partie entschied.

Ebenso konnte Andreas Winterberg gegen Udo Spruta seinen frühen Stellungsvorteil aus dem Damengambit Schritt für Schritt ausbauen. Nach einer etwas ungenauen Behandlung der Eröffnung durch Udo übernahm Andreas die Initiative. Mit zunehmender Spieldauer verdichtete sich der Druck, bis Andreas entscheidendes Material gewann und die Partie sicher verwertete

Für die erste größere Überraschung des Turniers sorgte jedoch Marcel Glacki in seiner Partie gegen Georg Goebel. Georg gewann früh einen Bauern und zerstörte zudem das schwarze Rochaderecht – die Vorteile lagen klar auf seiner Seite. Doch eine spätere Ungenauigkeit – bildlich gesprochen „den zweiten Zug vor dem ersten gemacht“ – ermöglichte Marcel den Bauernrückgewinn. In der Folge stabilisierte er seine Stellung und konnte sich ins Remis retten.

Ausblick 3. Runde (17.02.)

Marcel Glacki – Andras Winterberg
Udo Spruta – Jörg Hilbig
Holger Muschal – Atilla Öztekin
Wilfried Krolik – Georg Goebel

SV Waltrop III

Waltrop 3 verlässt überraschend die Abstiegsplätze, bleibt aber in höchster Abstiegsnot

Waltrop 3 hatte die zweite Mannschaft unseres Nachbarn Doppelbauer Brambauer zu Gast. Am Ende konnte sich Waltrop mit 5:3 durchsetzen. Dies zeichnete sich mitten im Kampf nicht ab, aber am Ende purzelten mehr Punkte als gedachte auf die Waltroper Habenseite.

Im Einzelnen: An Brett 2 fuhr Theo gegen Norbert Natschke einen sehr schnellen Sieg ein. Theo erreichte einen Doppelangriff mit Dame auf die Königsstellungbei gleichzeitigem Angriff auf den gegnerischen Springer. Daher musste sein Gegner nach wenigen Zügen gratulieren. Das Ergebnis rüttelte alleBeteiligten auf.

Spielstand 1:0.

Ebenso schnell war die Führung wieder futsch. An Brett 3 gewann Frank Rips schnell gegen Andreas O.. Ein Qualitätsopfer von Frank zerstörte die Statik von Andreas und es blieb nichts anderes übrig als zu gratulieren.

Spielstand 1:1.

An Brett 1 hatte ich es mit Dirk Zimmermann zu tun. Jörg hatte sich ordentlich aufgebaut, nahm aber das Remis-Angebot vom viel spielstärkeren Dirk gerne an.

Spielstand 1,5:1,5.

An Brett 7 hatte es Richard mit Harald Ziegler zu tun. Leider griff Richard im Endspiel fehl und stellte sich den Lg7 ein. Ein Schaden, der nicht mehr zu reparieren war.

Spielstand 1,5:2,5.

An dieser Stelle dachte jeder Waltroper, das Spiel nimmt wieder das gewohnte negative Ende. Doch diesmal kam es anders. An Brett 8 setzte sich Louis Wald mit Michael Wodrich auseinander. Louis wurde das erste mal in der dritten Mannschaft eingesetzt und machte es gut. Im Mittelspiel gewann er Dame gegen Turm und Springer und erweiterte durch schöne Schachzüge sein Material, Bauer um Bauer um später auch nocheine Leichtfigur zu gewinnen. Der Gegner gab auf.

Spielstand 2,5,:2,5.

An Brett 4 spielte Holger gegen Stefan Wirthmann. Im Endspiel einigte man sich durch Zugwiederholung auf Remis, da beiderseits kein Durchbruch möglich war.

Spielstand 3:3.

An Brett 6 setzte sich Marko G. mit Lothar Buscher auseinander. Marko gewann einen Bauern im Mittelspiel und baute seinen Vorteil, später hatte er eine Figur mehr, immer weiter aus. Der Sieg war klar herausgespielt. Glückwunsch Marko.

Spielstand 4:3.

So hing alles an Hermann an Brett 6 gegen Marcus Müller. Die Partie wogte hin und her, doch eine Drohung mit Qualitätsgewinn für Herrmann, verbunden mit falschen Entscheidungen von Schwarz, ermöglichte den Waltroper Sieg.

Endstand 5:3.

Insgesamt ein etwas glücklicher Waltroper Sieg. Die nächsten Spieltage werden zeigen, was dieses Ergebnis wert ist.

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Knapper Sieg gegen Erkenschwick 7

Puh, das war ein harter Kampf! Bereits viel zu früh geriet Oleg vom rechten Weg ab, Dame futsch, Partie verloren! Udo hatte Pech, sein Gegner leistete sich einen ungültigen Zug und nach der etwas störenden Diskussion um die Auswirkungen stellte Udo eine Figur ein, später die Stellung. Damit liefen Tobias, John und Frank einem 1:2 Rückstand (ein kampfloser Punkt) hinterher. Tobias kam mit Mehrbauern in ein für ihn gewonnenes Endspiel, das er souverän zu einem vollen Punkt ummünzte. John spielte ca. 20 Züge mit einer Figur weniger (!), sein Gegner konnte den an sich klaren Vorteil nicht nutzen. Nach einem aus John‘s Sicht rasanten Bauerntausch am Damenflügel spielte er seine 2 Türme kraftvoll aus, gewann die Figur und damit das Spiel zurück. Mit 3:2 im Rücken nahm ich das Remisangebot meines Gegner in nur ganz leicht besserer Stellung an und wir hatten das Endergebnis von 3,5 zu 2,5. Bereits am 22.02. geht es im nächsten Heimspiel weiter!

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